Der demografische Wandel kommt. Wir können uns aber darauf einstellen und die damit verbundenen Herausforderungen annehmen. Dazu lassen wir die negativen Assoziationen wie „Altes Eisen“ hinter uns und fragen nach den Chancen und Potenzialen: Welche neuen Bedarfe entstehen und geben Raum für neue, altersgerechte Produkte, Dienstleistungen und Siedlungsstrukturen? Welche neuen Anforderungen erwachsen an die Bildung des Humankapitals? Wie kann das Erwerbspersonenpotenzial besser als bisher mobilisiert werden?

Eine nachhaltige Familienpolitik spielt ebenso eine wichtige Rolle wie Fragen der Offenheit der Gesellschaft in der Bevölkerungspolitik. Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis belegen Potenziale, die Familienfreundlichkeit sowie altersgemischte Belegschaften für Unternehmen und Beschäftigte bieten. Erfahrung kann sich mit Kreativität paaren, wenn unterschiedliches Alter wertgeschätzt wird.

Bei der Tagung geht es uns darum, Dynamik und Offenheit in der Gestaltung des demografischen Wandels zu fördern und Gestaltungsoptionen zu diskutieren. Wir wollen aufzeigen, wie in der anstehenden Phase des Übergangs der Strukturwandel anzugehen ist und die institutionellen Arrangements entsprechend zu gestalten sind.

Wir laden alle an der Thematik Interessierten aus Unternehmen, Verbänden, Bildungseinrichtungen, Verwaltungen, Wissenschaft und Medien sehr herzlich nach Tutzing ein, mit unseren Fachleuten und uns zu diskutieren.

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