Das Bildungssystem in Deutschland muss sich für die demografischen Veränderungen wappnen. Die nachwachsenden Altersjahrgänge sind klein, der durchschnittliche Qualifikationsstand stagniert. Dabei werden die Potenziale der Kinder aus bildungsfernen Schichten in Deutschland kaum gefördert.

Auf einer Round Table-Konferenz am 24. Mai 2007 in Berlin verabschiedeten die Heinrich-Böll-Stiftung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ein gemeinsames Thesenpapier zu Leitideen einer Bildungsreform, die die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Anforderungen an die Bildungspolitik annimmt. Kernpunkte des Konzepts sind die Stärkung der frühkindlichen Förderung, der Wechsel von der input- zur outputorientierten Steuerung des Bildungssystems verbunden mit mehr Autonomie für die Bildungseinrichtungen sowie eine nachfrageorientierte Finanzierung.

IconThesenpapier: Bildungsreform zwischen Partizipation und Effizienz | PDF

IconVorschulische und schulische Bildung, Michael Hüther | PDF

IconBerufliche und akademische Bildung, Hans-Peter Klös | PDF

IconBerufliche und akademische Bildung, Martin Baethge | PDF

IconDie Entwicklung des dt. Schulsystems, Jürgen Oelkers | PDF