Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist für junge Menschen trotz des konjunkturellen Aufschwungs noch immer von Unsicherheit geprägt. Bei der Jugendarbeitslosigkeit liegt Deutschland im OECD-Vergleich zwar Dank des dualen Ausbildungssystems im guten Mittelfeld, dennoch sucht fast jeder Achte unter 25 Jahren vergeblich nach einem Einstieg in die Arbeitswelt. Hauptprobleme sind fehlende Ausbildungsreife, berufsferne Bildung an Schulen und Universitäten sowie unzureichende Soft Skills und mangelnde Flexibilität der jungen Menschen. Aber auch die Frage der Verantwortung der Unternehmen für die Integration des Nachwuchses in den Erwerbsprozess auf gesamtwirtschaftlicher und betrieblicher Ebene steht zur Debatte.

In drei Fachforen möchten wir über Probleme und Lösungsmöglichkeiten aus Sicht von Betrieben, Verbänden, Kirchen und Politik diskutieren und dabei Fragen klären wie: Wodurch lassen sich Qualifikation und Ausbildungsfähigkeit frühzeitig verbessern? Welche Hilfestellungen brauchen schwervermittelbare Jugendliche? Welche praktischen Lösungen gibt es in Betrieben und Einrichtungen? Wie können Unternehmen auf arbeitsmarktferne schulische und akademische Bildung reagieren? Welche Bedeutung kommt dem „lebenslangen Lernen“ zu? Kann Flexibilität zu einer neuen Form von Sicherheit („Flexicurity“) beitragen?

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