Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat dramatische Ausmaße angenommen. Auch Deutschland ist stark betroffen und erlebt die schwerste Rezession seit dem zweiten Weltkrieg. Um die Realwirtschaft zu stützen, pumpen die Regierungen der führenden Industrienationen – so auch die Bundesregierung – Milliardenbeträge in die Wirtschaft. Die Defizite in den öffentlichen Haushalten steigen dadurch bedrohlich. Das Konsolidierungsziel ist in weite Ferne gerückt. Welche Lehren sind aus der Krise zu ziehen und was ist jetzt die richtige Therapie? Hat das marktwirtschaftliche Ordnungssystem versagt – oder sind die aktuellen Probleme gerade die Folge davon, dass gegen elementare marktwirtschaftliche Regeln verstoßen worden ist? Wie relevant ist heute noch das klassische Modell der Freiburger Schule, die Wettbewerbsordnung? Können uns ihre Prinzipien Orientierung geben, um Krisen derartigen Ausmaßes künftig zu verhindern? Das IW Köln hat sich intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen der Berliner Gespräche präsentiert.

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Präsentationen

Wirtschaftspolitik im Zeichen des Freiburger Imperativs
Dr. Karen Horn Leiterin des Hauptstadtbüros

Regulierung der Finanzmärkte
Prof. Dr. Michael Hüther Direktor

Wachstumsorientierte Staatsverschuldung
Dr. Rolf Kroker Leiter des Wissenschaftsbereichs Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik

Investive Sozialpolitik
Dr. Hans-Peter Klös Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik

Präsentation
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