Aufstrebende Länder wie Polen, China und die Türkei spielen für die deutsche Exportwirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Schon vor der Weltwirtschaftskrise, im Zeitraum 2000 bis 2007, ging mehr als ein Drittel des deutschen Exportwachstums auf das Konto der Schwellenländer. Ihr Anteil an Deutschlands Ausfuhren hat sich in diesen Jahren von 18 auf 25 Prozent erhöht – das entspricht einem Plus von fast 130 Milliarden Euro.

In den kommenden Jahren werden die Emerging Markets ihre Bedeutung als Wachstumstreiber für die deutsche Exportwirtschaft behalten. Dafür sorgt schon deren fortschreitende Industrialisierung. Von dieser Entwicklung werden insbesondere die deutschen Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen, Anlagen und Nutzfahrzeugen profitieren – deren Umsatzwachstum wurde bereits vor der Krise überproportional stark von der Nachfrage aus den Schwellenländern bestimmt. Für weiterhin gute Ausfuhrgeschäfte spricht zudem die Tatsache, dass sich China, Indien und andere Schwellenländer schneller und nachhaltiger von der Krise erholen dürften als die meisten Industrieländer.

Pressemitteilung

Deutsche Exporte: Florierende Geschäfte mit den Schwellenländern
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IW-Trends

Jürgen Matthes: Die Bedeutung der Schwellenländer für deutsche Warenexporte
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Statement

Michael Hüther: Wie Deutschland von der Globalisierung profitiert
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Wie Deutschland von der Globalisierung profitiert – Die Bedeutung der Schwellenländer für den deutschen Export
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Wachstumsbeiträge aus dem Inland und Ausland – Auf zwei Beinen steht sich’s besser

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Prof. Michael Hüther über:

Wie die Exporte in die Schwellenländer gewachsen sind
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Die wichtigsten Absatzmärkte
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Die Wachstumsbeiträge wichtiger Schwellenländer
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Die Ausrüsterthese
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Die Entwicklung in und nach der Krise
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Politische Empfehlungen gegen den Protektionismus
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Ansprechpartner

Die missverstandene Globalisierung
Gastbeitrag, 12. September 2016

Jürgen Matthes im Handelsblatt Die missverstandene GlobalisierungArrow

Deutschland profitiert stark vom internationalen Handel. Dennoch ist hier die Skepsis gegenüber der Globalisierung groß – obwohl Dank ihr Einkommen und Kaufkraft steigen. Doch es gibt auch Verlierer. mehr

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IW-Nachricht, 6. September 2016

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