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IW-Ökonom Lichtblau Quelle: IW Köln

Während der Wirtschaftskrise haben die meisten Unternehmen in Deutschland vor allem ihre Prozesse auf Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten untersucht, etwas mehr als die Hälfte verhängte auch einen einstweiligen Investitionsstopp. Lediglich die Vertriebs- sowie die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen blieben meist von Kosteneinsparungen verschont, wie die aktuelle Befragung des IW-Zukunftspanels zeigt.

Die Krise hat jedoch nichts an den wesentlichen unternehmerischen Herausforderungen wie der Globalisierung geändert – die bisherige Entwicklung dürfte eher mit noch höherem Tempo weitergehen. So planen rund zwei Drittel der größeren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro, ihren Exportanteil auszuweiten. Allerdings haben längst nicht alle Firmen die Zeichen der Zeit erkannt: Nur knapp ein Fünftel ist sowohl international tätig als auch in Forschung und Entwicklung erfolgreich engagiert. Das bedeutet, dass der Erfolg Deutschlands noch von einer relativ kleinen Avantgarde von Unternehmen abhängig ist.

Fotos von der Veranstaltung auf Flickr

Studie

Was kommt nach der Krise? Ergebnisse aus den Unternehmensbefragungen der IW Consult
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Pressemitteilung

IW-Zukunftspanel: Trends trotzen Krise
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Statement

IW-Direktor Michael Hüther: Der beschleunigte Strukturwandel nach der Krise
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Audio

Professor Dr. Michael Hüther über:

1. Wie haben die Unternehmen auf die Krise reagiert
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2. Was kommt nach der Krise
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3. Wie geht es mir der Internationalisierung weiter
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4. Was sind die zukunftsfähigen Produkte
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Ansprechpartner

Forschungsförderung
IW-Nachricht, 21. September 2016

Forschungsförderung Die Unternehmen stärken Arrow

Die Grünen wollen forschende Unternehmen besser unterstützen. Die Idee: Kleine und mittlere Betriebe können einen Teil ihrer Forschungsausgaben steuerlich absetzen. Das ist auch dringend nötig, denn Deutschland droht im internationalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren – schon 27 von 34 OECD-Ländern fördern ihre forschenden Unternehmen durch unbürokratische Steuererleichterungen. mehr

Die missverstandene Globalisierung
Gastbeitrag, 12. September 2016

Jürgen Matthes im Handelsblatt Die missverstandene GlobalisierungArrow

Deutschland profitiert stark vom internationalen Handel. Dennoch ist hier die Skepsis gegenüber der Globalisierung groß – obwohl Dank ihr Einkommen und Kaufkraft steigen. Doch es gibt auch Verlierer. mehr

Russland-Sanktionen
IW-Nachricht, 8. September 2016

Russland-Sanktionen Sorgen um die deutsche Wirtschaft sind unbegründetArrow

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Zwar ist das Land nach wie vor ein wichtiger Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Doch die fortdauernden Sanktionen dürften ihr nicht schaden. mehr