Die BRIC-Staaten – Brasilien, Russland, Indien und China – haben in den vergangenen Jahren ein hohes Wachstumstempo hingelegt. Ihr Anteil an der Weltwirtschaftsleistung ist bereits deutlich höher als der der Euroländer. Der konjunkturelle Boom schlägt sich auch in den Einfuhren nieder. In den Jahren 2002 bis 2010 haben die BRIC-Länder zwischen 12 und 21 Prozent zum weltweiten Wachstum der Warenimporte beigetragen und damit außer 2004 und 2005 stets mehr als die USA.

Die deutschen Unternehmen haben die sich daraus ergebenden Chancen bislang gut genutzt – die Bedeutung der aufstrebenden Schwellenländer als Handelspartner hat in den zurückliegenden Jahren rasant zugenommen: Während die deutschen Warenexporte von 2005 bis 2010 insgesamt um 21 Prozent stiegen, schossen die Lieferungen nach Brasilien, Russland, Indien und China um 107 Prozent in die Höhe. Stark positioniert hat sich die deutsche Industrie dort vor allem im Maschinenbau. So stammten im vergangenen Jahr fast 19 Prozent der chinesischen Maschinenimporte aus Deutschland; in Russland betrug der Anteil sogar 21 Prozent. Auch die deutschen Fahrzeughersteller haben sich in den BRIC-Staaten eine beachtliche Marktposition erkämpft – in China etwa waren im Jahr 2010 gut 30 Prozent aller importierten Fahrzeuge „made in Germany“.

Studie

Christof Römer: Marktposition der deutschen Wirtschaft in den BRIC-Staaten
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Pressemitteilung

BRIC-Staaten: Deutsche Firmen gut im Geschäft
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Statement

Michael Hüther: Aufsteiger, Absteiger, Mitspieler
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28. November 2016

EDV und Optoelektronik Eine Branche steht unter StromArrow

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24. November 2016

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Immer intensiver diskutiert die Europäische Union, ob sie die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen sollte. Doch nicht nur deshalb wäre die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan gut beraten, ihren politischen Kurs zu korrigieren: Mit ihm schickt sie sich an, alles zu zerstören, was sie in den vergangenen Jahren für die Türkei erreicht hat. mehr auf iwd.de

22. November 2016

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Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen Entwicklungen setzt der deutschen Wirtschaft zu. Das IW Köln erwartet daher, dass das Bruttoinlandsprodukt 2017 real nur noch um gut 1 Prozent wachsen wird – nach 1¾ Prozent im laufenden Jahr. Eine Rezession ist allerdings derzeit nicht zu befürchten. Das liegt vor allem an einem bestimmten Wirtschaftsbereich. mehr auf iwd.de