Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden Sie zum 13. Finanzmarkt Round-Table ein. Wie bewährt, beschäftigen wir uns mit einem Thema, das gleichermaßen für den Finanzmarkt und die Volkswirtschaft als Ganzes von weitreichender Bedeutung ist.

Vor Beginn ihres neuen Aufsichtsmandats überprüft die Europäische Zentralbank (EZB) in diesem Jahr die Bilanzen von rund 130 systemrelevanten Banken. Die Testergebnisse werden mit Spannung erwartet. Stärkt die Bilanzprüfung das Vertrauen in die Finanzmärkte oder kommt die Panik zurück? Welche Risiken und Kapitallücken werden die Aufseher bei den Banken finden? Und können die Bankbilanzen überhaupt zuverlässig gesäubert werden? Reichen die Instrumente der Aufseher hierzu aus oder überfordert die Abwicklung der Altlasten die Staaten? Folgt eine Verschleppung von Problemen? Müssen die Bankschulden am Ende nicht doch vergemeinschaftet werden? Wird die EZB möglicherweise Reputation einbüßen?

Nach drei einführenden Impulsvorträgen wollen wir in einem Kreis von rund 60 Teilnehmern intensiv diskutieren. Wir würden uns freuen, Sie in Frankfurt begrüßen zu können. Die Börsen-Zeitung wird wieder über die Veranstaltung berichten.

Programm
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Präsentationen

Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank: Asset Quality Review – Ende oder Verschärfung der Krise?
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Dr. Markus Demary, IW-Finanzmarktökonom: Asset Quality Review:Stresstest für Banken und Bankenunion
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Finanzmarkt Round-Table

Zu den Dokumentationen der anderen Veranstaltungen

Ansprechpartner

The Contribution of Supply and Demand Factors to Low Inflation
IW-Kurzbericht, 20. September 2016

Michael Hüther / Markus Demary IW Monetary Outlook: The Contribution of Supply and Demand Factors to Low InflationArrow

Eurozone inflation underperforms since the beginning of 2013 and monetary policy struggles to stabilize it since then. The items of the aggregate inflation rate indicate that low inflation is due to both supply and demand factors and weak demand is caused by indebtness and unemployment. Additional monetary policy measures are not required in the current situation because monetary policy has long lags when economies are indebted and it already helped to reduce cyclical unemployment. mehr

Why the ECB is not to blame for low interest rates
Gastbeitrag, 15. September 2016

Markus Demary auf EUROPP Why the ECB is not to blame for low interest ratesArrow

In the latest set of EU stress tests, several German lenders performed poorly. As Markus Demary writes in EUROPP (Blog of LSE about European Politics and Policy), some of this performance has been blamed on low interest rates squeezing the profitability of lenders. He argues that while the ECB has frequently been blamed for this situation, the reality is more complex and instead reflects long-term trends which can only be addressed by lasting structural reforms. mehr