Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich rund 21 Prozent weniger als Männer. Mit einem Lohngerechtigkeitsgesetz will die Bundesregierung gegensteuern. Doch eine genauere Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat gezeigt: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland ist kleiner als angenommen. Ein Marktversagen liegt nicht vor, ein politisches Eingreifen ist daher unnötig. IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther präsentierte die Ergebnisse am 13. Juni auf einer Pressekonferenz.

Statement

Statement von IW-Direktor Michael Hüther: Die volkswirtschaftliche Lohnlücke zwischen Frauen und Männern – Ökonomische Bestandsaufnahme und Ableitungen für das geplante Lohngerechtigkeitsgesetz

IconDownload | PDF

Pressemitteilung und iwd-Artikel

Lohnlücke: Der Staat muss nicht handeln. Hier finden Sie die Pressemitteilung sowie den aktuellen iwd-Artikel zu dem Thema.

IconDownload | PDF

Materialien

Tabellen und Grafiken zur volkswirtschaftlichen Lohnlücke zwischen Männern und Frauen

IconDownload | PDF

IW-Kurzbericht

Jörg Schmidt: Entgeltgleichheit – Die gesamtwirtschaftliche Perspektive – Welche Ursachen hat der Gender Pay Gap?

IconDownload | PDF

IW-Report

Jörg Schmidt: Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern im internationalen Vergleich – empirische Befunde auf Basis des EU-SILC

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern
IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Arbeitszeitwünsche von Frauen und MännernArrow

Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Umfangs ihrer Arbeitszeit. Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Ursache für divergierende Arbeitszeitwünsche darstellt. Allerdings unterscheiden sich die Wunscharbeitszeiten auch bei Frauen und Männern ohne Betreuungspflichten noch deutlich. mehr

Arbeitsmarktreformen – Unnötige Regulierungen
IW-Nachricht, 11. Januar 2017

Entgeltgleichheitsgesetz und Rückkehrrecht Unnötige RegulierungenArrow

Im Jahr 2016 waren so viele Menschen in Deutschland beschäftigt wie nie zuvor. Dennoch hat die Regierung in dieser Legislaturperiode noch zwei Arbeitsmarktreformen auf der Agenda: das Lohngerechtigkeitsgesetz und den Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Beide Gesetze sind weder nötig noch hilfreich. mehr

Interview, 9. Januar 2017

Wido Geis im MDR "Problem Männerüberschuss"Arrow

In den vergangenen Jahren sind viele Frauen aus dem Osten in den Westen gegangen. Inzwischen verlassen mehr Männer den Osten. Das geht aus einer Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Dennoch herrscht demnach in den strukturschwachen Regionen weiter Männerüberschuss. IW-Migrationsforscher Wido Geis auf MDR Aktuell zu den Folgen. mehr