Nach dem historischen Wirtschaftseinbruch ist die Politik gefordert, die Bedingungen für mehr Wachstum und Verteilungseffizienz zu schaffen. Die Agenda 20D des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, wie dies gelingen kann. Demnach gilt es erstens, den Bürgern den Zugang zu Arbeit zu erleichtern. Hierbei ist z.B. die Arbeitsmarktpolitik gefordert, das Arbeitslosengeld II umzugestalten – etwa durch eine lineare Anrechnung von Hinzuverdiensten. Die zweite große Aufgabe liegt in einem besseren Zugang zu Bildung. Vor allem Kinder von Migranten sowie jene aus bildungsschwachen Familien sollten frühzeitig individuell gefördert werden. Zudem ist das Bildungssystem reformbedürftig – so ist es wichtig, den Absolventen des beruflichen Bildungswesens den Weg an die Hochschule stärker zu ebnen. Der dritte Teil des Pflichtenheftes für die Politik besteht darin, den Staatshaushalt zu sanieren. Der beste Weg zum Schuldenabbau führt dabei über konsequentes Sparen auf der Ausgabenseite – allerdings nicht bei den Investitionen. Zum steuerpolitischen Minimalprogramm gehört die Beseitigung der kalten Progression in der Einkommensbesteuerung. Die vierte große Herausforderung für den Staat ist es, neues Vertrauen zu schaffen. Verlässliche Rahmenbedingungen können hierzu ebenso beitragen wie eine unabhängige und wissenschaftlich kontrollierte Bankenaufsicht.

Pressemitteilung

Agenda 20D: Wege zu mehr Wachstum
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Statement

Michael Hüther: Agenda 20D – Wege zu mehr Wachstum und Verteilungseffizienz
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IW-Studie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Agenda 20D – Wege zu mehr Wachstum und Verteilungseffizienzabellen
IW-Studie

Fotos

IW-Direktor Prof. Michael Hüther und IW-Geschäftsführer Dr. Rolf Kroker
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Dr. Rolf Kroker, Leiter des IW-Wissenschaftsbereichs Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik
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Audio

Prof. Dr. Michael Hüther über:

1. Wege, mehr Arbeitsplätze zu schaffen
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2. Wege, um den Bildungsstand der Bevölkerung zu erhöhen
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3. Wege, um die Verschuldung abzubauen
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Ansprechpartner

20. Oktober 2016

Bruttoinlandsprodukt Wirtschaftswunder Irland?Arrow

Irland hat 2015 den Wachstumsvogel abgeschossen. Das Bruttoinlandsprodukt der Insel hat dermaßen kräftig zugelegt, dass ketzerische Stimmen schon einen Rechenfehler vermuteten. Doch dem scheint nicht so – und das Wachstum steht auch nicht nur auf dem Papier, sondern es kommt den Iren tatsächlich zugute. mehr auf iwd.de

9. September 2016

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Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de