Deutschland noch attraktiver machen Image
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Nach Einschätzung der IW-Forscher gibt es eine ganze Reihe von Ansatzpunkten dafür, die Bundesrepublik im globalen Wettbewerb um qualifizierte Zuwanderer attraktiver zu machen. Besonders wichtig ist demnach die Ansprache potenzieller Zuwanderer schon in ihren Herkunftsländern, z. B. durch Informations- und Jobportale sowie Ansprechpartner und Institutionen vor Ort. Auch Kennenlernaufenthalte könnten die Anziehungskraft der Bundesrepublik als Einwanderungsland erhöhen. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und die Visavergabe müssen zudem transparenter werden. Darüber hinaus plädiert das IW dafür, Zuwanderer bei der Finanzierung von Anerkennungs- und Weiterbildungskosten zu unterstützen.

Mit Blick auf die Serviceorientiertheit der Behörden gegenüber potenziellen Zuwanderern bewertet die Studie das Hamburger Welcome Center als wegweisend. Dieser One-Stop-Shop bündelt verschiedene Behördenkompetenzen an einer Stelle. Zuwanderer können dort ihre Aufenthaltsgenehmigung oder ihre Blue Card beantragen sowie ihren Wohnsitz anmelden und sich bei der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse beraten lassen. Einrichtungen nach diesem Muster seien für "alle Kommunen wünschenswert", so die Studie. Außerdem schlagen die IW-Forscher vor, dass die Behörden auf elektronische Aktenführung umstellen. Das vermeide unnötige Warte- und Bearbeitungszeiten. Antragsteller sollten zudem den Status ihrer Verfahren immer auch online abfragen können.

Justina Alichniewicz / Wido Geis / J. Michaelle Nintcheu
Willkommenskultur – Wie Deutschland für ausländische Fachkräfte attraktiver werden kann
IW-Positionen Nr. 65, Köln 2014, 44 Seiten, 11,80 Euro
Versandkostenfreie Bestellung unter: www.iwmedien.de/bookshop

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PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr

6. Dezember 2016

Bildung Kompetenzen stärken, Jobchancen verbessernArrow

In Europa können rund 70 Millionen Menschen nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Auch fehlt es vielen an digitalen Kompetenzen. Die EU-Kommission will das mit ihrer New Skills Agenda ändern. In deren Rahmen sollen unter anderem mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistert werden. Der Ansatz ist gut, doch mit dem Hauptpunkt der Agenda, einer „Kompetenzgarantie“, sendet die EU falsche Signale. mehr auf iwd.de

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

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Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr