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Ruhrgebiet Quelle: reeel Fotolia

Neben den Top-Platzierten haben sich demnach Berlin, Ludwigshafen, Stuttgart und Dresden im Ranking besonders gut entwickelt. Der Grund dafür ist vor allem ihre Forschungsstärke. IW-Direktor Michael Hüther: „Die Wirtschaft wird immer globaler, wissensintensiver und digitaler. Dafür sind Standorte mit einem Netz an forschungsintensiven Unternehmen und Instituten besonders gut gerüstet – genau das spiegelt das Ranking wider.“

Von solchen Standortvorteilen können viele westdeutsche Städte nur träumen. Aktuell trägt Remscheid die rote Laterne, wenn es um die wirtschaftliche Dynamik geht. Gelsenkirchen ist das Schlusslicht beim wirtschaftlichen Niveau. Auch Herne, Oberhausen, Duisburg und Hamm droht beim Standortvergleich die Bedeutungslosigkeit. Außerdem, warnen die Experten der IW Consult, verlieren die betroffenen Städte in Nordrhein-Westfalen den Anschluss an die ökonomische Entwicklung. Die Schere zwischen erfolgreichen und schwachen Regionen öffnet sich dadurch immer weiter.

Dynamik und Niveau

Wie die untersuchten 69 deutschen Großstädte in den Kategorien Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität abschneiden (Klicken Sie auf die Rubriken, um die Tabelle danach zu sortieren)

Quelle: IW Consult

Für das Städteranking bewertete die IW Consult im Auftrag von ImmobilienScout24 und in Kooperation mit der Wirtschaftswoche 69 deutsche Großstädte anhand von 93 Indikatoren in den Kategorien Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität. Für das Dynamik-Ranking stand die Entwicklung der Indikatoren von 2008 bis 2013 im Fokus, für die Niveau-Bewertung waren einzig die neuesten Daten relevant. Die Karte und die Tabelle auf dieser Seite können Sie kostenlos auf Ihrer Website einbetten. Schicken Sie eine Mail an onlineredaktion <AT> iwkoeln.de

Ergebnisbroschüre

IW Consult: Städteranking 2014 – Deutsche Großstädte im Vergleich

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Das Städteranking mit Berichten für alle Städte auf iwconsult.de

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Gutachten, 30. November 2016

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Gutachten, 28. November 2016

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Die Analyse von Mieten und Wohnnutzerkosten für 402 Kreise zeigt, dass das Wohnen im eigengenutzten Wohneigentum auf breiter Basis deutlich günstiger ist als das Wohnen zur Miete. Bei einer gesamtdeutschen Betrachtung ist der Erwerb von Wohneigentum durchschnittlich rund 41 Prozent günstiger als das Mieten. mehr