Grüne Staatshilfen zeigen wenig Wirkung Image
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Die Gründe: Viele Projekte sind langfristig ausgelegt, kurzfristige Hilfen verpuffen schlicht. Ein Vergleich der wichtigsten Photovoltaik-Märkte etwa zeigt, dass besonders in jenen Ländern das Geschäft mit der Sonnenenergie brummt, in denen die reguläre, langfristige Förderung besser geworden ist, unabhängig von Konjunkturpaketen. In Deutschland hat in den Krisenjahren 2009 und 2010 jeder zusätzlich für Photovoltaik ausgegebene Konjunktur-Euro die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nur um etwa 60 Cent erhöht – auch, weil rund 60 Prozent der gekauften Anlagen gar nicht von deutschen, sondern von ausländischen Herstellern produziert wurden. Wirkung zeigten dagegen die 3,3 Milliarden Euro, die hierzulande in die energetische Gebäudesanierung geflossen sind. Durch zahlreiche wirtschaftliche Verflechtungen profitierten viele Branchen – jeder vom Staat extra investierte Euro hat unterm Strich eine zusätzliche Nachfrage von 1,40 Euro ausgelöst.

Holger Techert, Markus Demary
Kombinierte Konjunktur- und Klimapolitik – Chance für die deutsche Umweltindustrie?
IW-Analysen Nr. 75, Köln 2012, 110 Seiten, 19,90 Euro.
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28. Dezember 2016

IW-Verbandsumfrage Was die Wirtschaft für 2017 erwartetArrow

Nach Finanz- und Wirtschaftskrise und anschließender Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft nun seit Jahren in einer relativ stabilen Phase, die wohl auch 2017 anhält: Die Wirtschaftsverbände erwarten überwiegend ein leichtes Wachstum. mehr auf iwd.de

Verbandsumfrage 2017
IW-Pressemitteilung, 28. Dezember 2016

IW-Verbandsumfrage 2017 Kaum Veränderungen in SichtArrow

Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2017 wohl weiterhin nur schwach wachsen: Zwar geht die Mehrheit der 48 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragten Verbände von einer höheren Produktion aus, doch nur drei erwarten eine wesentliche Steigerung. Auch die Beschäftigung dürfte sich nur geringfügig verändern. mehr