IW Köln ergänzt analytisches Besteck Image
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So lässt sich ermitteln, wie lange es dauert, bis eine Volkswirtschaft nach einer oder mehreren Krisen in ihren Gleichgewichtszustand zurückfindet. Experten sprechen von einem DSGE-Modell – die Abkürzung steht für Dynamic Stochastic General Equilibrium.

Mithilfe des IW-Modells lässt sich zum Beispiel die komplizierte Situation der deutschen Wirtschaft in der Rezession von 2009 nachzeichnen und erklären. Demnach basierte der Konjunktureinbruch sowohl auf der geringeren Auslandsnachfrage als auch auf dem Rückgang der Produktivität.

Durch Erweiterungen kann das Modell künftig auch dazu genutzt werden, die Wirkung von Konjunkturprogrammen, von Änderungen im Steuersystem oder von geldpolitischen Maßnahmen zu untersuchen. Beispielsweise könnte die aktuell drängende Frage analysiert werden, welche Auswirkungen die Käufe von Staatsanleihen durch die Zentralbanken auf die gesamtwirtschaftliche Stabilität haben.

Daniel Bendel / Markus Demary / Manfred Jäger-Ambrozewicz
Konjunkturanalyse mit einem Gleichgewichtsmodell für die deutsche Wirtschaft
IW-Trends 3/2013

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IW-Nachricht, 29. September 2016

Ölpreis Ende der KonjunkturspritzeArrow

Die Zeiten billigen Öls sind fürs Erste vorbei: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die OPEC-Staaten jetzt darauf geeinigt, ihre Produktion zu deckeln. Der Ölpreis stieg sofort sprunghaft an und dürfte in den kommenden Monaten weiter zulegen. Die deutsche Wirtschaft wird die Bremseffekte schnell zu spüren bekommen. mehr

IW-Konjunkturampel
IW-Pressemitteilung, 15. September 2016

IW-Konjunkturampel Die Warnleuchten springen anArrow

Auf den ersten Blick erscheint die deutsche Wirtschaft noch robust: In den ersten sechs Monaten 2016 ist sie noch gewachsen. Doch der Ausblick verdüstert sich, zeigt die Konjunkturampel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ausgerechnet die Industrie macht Sorgen. mehr

Konjunktur
IW-Nachricht, 12. August 2016

Konjunktur Robuster als gedacht Arrow

Die deutsche Konjunktur zeigt sich in der ersten Jahreshälfte 2016 erstaunlich robust. Hierbei hat sich der Außenhandel insbesondere im zweiten Quartal als Konjunkturstütze erwiesen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung werden Waren made in Germany in Süd- und Osteuropa wieder vermehrt nachgefragt. Doch fehlende Investitionen sind Grund zur Sorge. mehr