Die Lokomotive nimmt Fahrt auf Image
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Das ist ein zentrales Ergebnis der Frühjahrsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der fast 2.400 Unternehmen teilnahmen. Die Befragungsergebnisse untermauern die aktuelle IW-Konjunkturprognose. Danach wird die deutsche Volkswirtschaft 2012 voraussichtlich um 1¼ Prozent wachsen, 2013 ist ein Plus von 2 Prozent drin.

Das Auslandsgeschäft bleibt für die meisten Unternehmen eine sichere Bank – zumal die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3½ Prozent wachsen dürfte. Jede vierte befragte Firma setzt dementsprechend 2012 auf mehr Exporte, nur 11 Prozent glauben, dass sie weniger ins Ausland verkaufen können. Anreize, die Kapazitäten auszuweiten, sind derzeit weniger stark ausgeprägt als noch in den Boom-Jahren vor der Krise. Denn die Kapazitätsauslastung der deutschen Industrie liegt mit 85 Prozent nur knapp über dem langjährigen Durchschnitt. Nicht zuletzt aufgrund der günstigen Finanzierungsbedingungen wollen gleichwohl 36 Prozent der befragten Firmen mehr Geld in neue Maschinen und Anlagen stecken, nur 16 Prozent kürzen ihr Investitionsbudget. Wegen der guten Konjunkturentwicklung setzt sich die Erholung am Arbeitsmarkt fort. Ein Drittel der Unternehmen will 2012 neue Mitarbeiter einstellen, lediglich 14 Prozent streichen Stellen.

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IW-Pressemitteilung, 22. November 2016

IW-Konjunkturumfrage und -prognose Die nächste allgemeine VerunsicherungArrow

Erst das Brexit-Votum im Vereinigten Königreich, dann Donald Trumps Wahlsieg in den USA – die globale Verunsicherung steigt. Das wirkt sich auf die deutsche Konjunktur aus: Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) rechnet für 2017 nur mit einem Plus von gut 1 Prozent. Das untermauert auch die IW-Konjunkturumfrage unter rund 2.900 Unternehmen in Deutschland. mehr

IW-Trends, 22. November 2016

IW-Forschungsgruppe Konjunktur Eskalierende Unsicherheit lähmt Investitionen – IW-Konjunkturprognose Herbst 2016Arrow

Die wirtschaftliche und politische Unsicherheit hat im Jahresverlauf 2016 noch einmal deutlich zugenommen. Neben den Wachstumsproblemen in großen Schwellenländern und der noch nicht gelösten Schulden- und Strukturprobleme in Europa haben der angekündigte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und der Wahlausgang in den USA für eine nochmals geringere Planungssicherheit in den Unternehmen gesorgt. mehr