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Deutschland geht es konjunkturell besser. Quelle: SC-Photo Fotolia

Deutschland geht es konjunkturell besser. Insbesondere die Nachfrage hat sich im Frühjahr sehr positiv entwickelt: Der private Konsum, die Investitionsnachfrage sowie die Exporte sind im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zu den drei Vormonaten gestiegen. An der bereits sehr guten Arbeitsmarktsituation hat sich indes kaum etwas geändert.

Auf einen Blick lassen sich diese Ergebnisse in der neuen IW-Konjunkturampel ablesen: Insgesamt zehn Indikatoren zeigen, wie sich Produktion, Beschäftigung und Nachfrage verändert haben. Doch anstatt die Daten zu einem Gesamtindikator einzuschmelzen, zeigt die Konjunkturampel die jüngsten Entwicklungen mittels intuitivem Farbschema: Rot bedeutet schlechter, Grün besser und bei Gelb hat sich wenig bewegt. Für die Übersicht nutzen die IW-Wissenschaftler neben Ist-Größen wie Konsum-Kennzahlen oder der Arbeitslosenquote Umfrageergebnisse, beispielsweise zum Vertrauen der Konsumenten und zu den Erwartungen der Einkaufsmanager.

Darüber hinaus bietet die Konjunkturampel nicht nur eine Übersicht für Deutschland, sondern auch die Möglichkeit des internationalen Vergleichs auf einen Blick: Die Ampel bewertet den Euroraum, die USA und China. Hierbei zeigt sie beispielsweise, dass die amerikanische Wirtschaft im Frühling 2015 keinen weiteren Schritt nach vorn machte und die Exporte sogar zurückgingen. Die Indikatoren für China zeichnen indes ein positives Bild – Industrieproduktion, Beschäftigung und Konsum haben sich verbessert.

IW-Trends

Jan Cholewa / Henry Goecke / Michael Grömling: IW-Konjunkturampel – Konzept, Daten und Evaluation

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IW-Nachricht, 29. September 2016

Ölpreis Ende der KonjunkturspritzeArrow

Die Zeiten billigen Öls sind fürs Erste vorbei: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die OPEC-Staaten jetzt darauf geeinigt, ihre Produktion zu deckeln. Der Ölpreis stieg sofort sprunghaft an und dürfte in den kommenden Monaten weiter zulegen. Die deutsche Wirtschaft wird die Bremseffekte schnell zu spüren bekommen. mehr

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Die Europäische Union gibt Jahr für Jahr viel Geld aus, um beispielsweise ärmere Mitgliedsstaaten und Regionen zu unterstützen oder die Agrar-, Forschungs- und Bildungspolitik zu fördern. Gemessen an den nationalen Staatsausgaben erreichen die Zahlungen aus dem EU-Haushalt zum Teil erstaunliche Dimensionen. mehr auf iwd.de

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Am Sonntag finden in Russland die Parlamentswahlen statt. Wie auch immer sich die russische Duma danach zusammensetzt, sind die Herausforderungen für die Volksvertreter enorm: Vor allem müssen sie der russischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – keine leichte Aufgabe, denn die Probleme sind gravierend und tiefgreifende Strukturreformen sind notwendig. mehr