Keine Blase in Sicht Image
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In Hamburg etwa erhöhten sich die Preise für Eigentumswohnungen von 2003 bis 2011 um 31 Prozent, in Berlin sogar um 39 Prozent. Doch Bedenken, es könnte sich wie in den USA, Irland oder Spanien eine Preisblase bilden, sind unberechtigt. So ist trotz extrem niedriger Zinsen weder eine expansive Kreditvergabe noch eine sehr hohe Kauf- und Wiederverkaufsrate zu beobachten. Zudem hat die Entwicklung der Mieten mit der Entwicklung der Preise Schritt gehalten. Somit sind die teuren Immobilien eher Ausdruck einer großen Nachfrage sowie ein Zeichen für die Attraktivität der deutschen Metropolen.

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Gastbeitrag, 29. Juni 2016

Michael Hüther im Handelsblatt Journal Investment in WohnimmobilienArrow

Die Nachfrage nach Wohnungen ist in deutschen Großstädten zurzeit immens. Mit einer spekulativen Blase hat das aber noch nichts zu tun, argumentiert IW-Direktor Michael Hüther im Leitartikel der Juniausgabe des Handelsblatt Journals. mehr

Baubedarf
Pressemitteilung, Nr. 38 vom 22. Juni 2016

Baubedarf Wohnraum bleibt MangelwareArrow

In Deutschland werden viel zu wenige Wohnungen gebaut, vor allem in den Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einem Report. Mancherorts, zum Beispiel in Köln und Düsseldorf, sind die Baugenehmigungen sogar rückläufig, obwohl der Druck auf den Wohnungsmarkt hoch bleibt. Die Politik muss gegensteuern und die Metropolen entlasten. mehr