Keine Blase in Sicht Image
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In Hamburg etwa erhöhten sich die Preise für Eigentumswohnungen von 2003 bis 2011 um 31 Prozent, in Berlin sogar um 39 Prozent. Doch Bedenken, es könnte sich wie in den USA, Irland oder Spanien eine Preisblase bilden, sind unberechtigt. So ist trotz extrem niedriger Zinsen weder eine expansive Kreditvergabe noch eine sehr hohe Kauf- und Wiederverkaufsrate zu beobachten. Zudem hat die Entwicklung der Mieten mit der Entwicklung der Preise Schritt gehalten. Somit sind die teuren Immobilien eher Ausdruck einer großen Nachfrage sowie ein Zeichen für die Attraktivität der deutschen Metropolen.

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16. August 2016

Regionale Armut Teures Wohnen?Arrow

„Die Mieten explodieren“ – mit solchen Schlagzeilen wird in der Öffentlichkeit seit Jahren der Eindruck erweckt, in Deutschland herrsche ein flächendeckender Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die Politik müsse unbedingt gegensteuern. Beides ist falsch. mehr auf iwd.de

Einkommensentwicklung
IW-Pressemitteilung, Nr. 57 vom 15. August 2016

Wohnkostenbelastung Mehr Einkommen, mehr FlächeArrow

Die Mieten in Deutschland steigen zwar, aber weniger stark als die Einkommen. Deshalb können sich die Deutschen immer mehr Wohnfläche leisten – selbst in einigen Metropolen. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Studie. mehr

IW-Kurzbericht, Nr. 51 vom 15. August 2016

Ralph Henger Mieten und Einkommen gehen meist Hand in HandArrow

Die Mieten im Geschosswohnungsbau sind seit 2010 weniger stark gestiegen als das Einkommen der privaten Haushalte. Da die Entwicklung jedoch regional sehr unterschiedlich verläuft, führt dies zu verschiedenen Veränderungen bei den Mietbelastungen der privaten Haushalte. Hier zeigt sich: Die Wohnungsmärkte wandeln sich gerade dort wo auch die Einkommen stark zulegen. mehr