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So gilt beispielsweise für alle Unternehmen mit mindestens einem Angestellten die EU-Gleichstellungsrichtlinie. Für die Firmen in Deutschland sind damit Bürokratiekosten in Höhe von gut 2 Milliarden Euro im Jahr verbunden. In Spanien sind es 2,5 Milliarden Euro – obwohl die Richtlinie dort aufgrund der Größe der Wirtschaft deutlich weniger Unternehmen betrifft. Madrid aber hat die EU-Vorgaben am strengsten umgesetzt. Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen zum Beispiel Gleichstellungspläne ausarbeiten.

Im Gegensatz dazu hatten die EU-Staaten bei der Emissionshandelsrichtlinie wenig Spielraum. Dass in Deutschland mit fast 57 Millionen Euro jährlich die meisten administrativen Kosten anfallen, liegt einzig daran, dass in der Bundesrepublik viele emissionshandelspflichtige Industrieanlagen zu Hause sind.

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Bürokratiekosten durch EU-Vorschriften
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Themen

11. August 2016

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Lange wurde in Deutschland nur darüber gesprochen, dass der Verwaltungsaufwand sinken müsse und neue Gesetze nicht ohne Kenntnis ihrer Folgekosten beschlossen werden dürften. Inzwischen praktiziert der Normenkontrollrat die Bürokratiemessung seit zehn Jahren – mit zählbarem Erfolg. mehr auf iwd.de

Nationaler Normenkontrollrat
IW-Pressemitteilung, 3. August 2016

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