Erster Engagementbericht Image
Michael Hüther und Kristina Schröder Quelle: bmfsfj

Demnach haben die Unternehmen im Jahr 2011 mindestens 11,2 Milliarden Euro für gute Zwecke ausgegeben. Das Gros davon machen Geldspenden (8,5 Milliarden) oder Sachspenden (1,5 Milliarden) aus; auf die kostenfreie Überlassung betrieblicher Infrastruktur entfallen 900 Millionen Euro. Die Arbeitszeit, die Mitarbeiter für das bürgerschaftliche Engagement aufbringen, entspricht einem Gegenwert von rund 22 Millionen Euro. Größere Unternehmen sind in der Regel aktiver als kleinere und mittlere Unternehmen; letztere geben aber einen höheren Anteil ihres Umsatzes für wohltätige Zwecke.

Die 4.400 befragten Unternehmen fördern vor allem ihr direktes lokales Umfeld und dort am intensivsten Kindergärten und Schulen, Freizeit und Sport. Auch Soziales und Integration oder Kunst und Kultur zählen zu den Bereichen, für die sich die Unternehmen aktiv einsetzen. Sie arbeiten dabei in erster Linie mit Vereinen und Freiwilligenorganisationen zusammen. Wichtige Kooperationspartner sind zudem soziale Einrichtungen, Verbände, religiöse Einrichtungen oder Stiftungen.

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19. September 2016

Kommentar zu 65 Jahre Ehrenamt Ehre, wem Ehre gebührtArrow

Wer sich bürgerschaftlich engagiert, tut dies per Definition der Sache wegen – und nicht, um Geld zu verdienen. Und der Bundespräsident belohnt solche gemeinwohldienlichen Aktivitäten nicht mit Geld, sondern mit dem Bundesverdienstkreuz, steht dabei aber im Ruf, vor allem die „üblichen Verdächtigen“ zu ehren. Der Auswahlprozess muss sich ändern, sagt Knut Bergmann, Leiter des IW-Hauptstadtbüros. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 15. September 2016

Knut Bergmann Mehr Ehrungen, mehr Engagement?Arrow

Orden und Ehrenzeichen werden in der Bundesrepublik kaum wahrgenommen, das Ansehen von staatlichen Auszeichnungen ist im Vergleich zu anderen Ländern eher gering. Allerdings können nicht-materielle Ehrungen für freiwillig Engagierte motivierend wirken, weshalb es in Zeiten mit steigendem Bedarf an bürgerschaftlichem Engagement lohnt, sie staatlicherseits ins Auge zu nehmen – zumal sie nur wenig kosten. mehr

Der Image-Schaden hält sich in Grenzen
Gastbeitrag, 19. Mai 2016

Michael Hüther auf Xing Der Image-Schaden hält sich in GrenzenArrow

Die Bundesrepublik zählt zu den beliebtesten Ländern der Welt. Daran ändern auch Pegida, der DFB-Skandal und die VW-Affäre nichts, schreibt Michael Hüther auf xing.com. Das Ausland nehme Deutschland weiterhin als Vorbild wahr. Außerdem wandle sich die Gesellschaft schneller als oft angenommen. mehr