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So musste ein Arbeitgeber im vergangenen Jahr in Westdeutschland für eine Vollzeitkraft im Schnitt 59.500 Euro aufwenden, das waren 4,9 Prozent mehr als 2010. Im Osten kostete die gleiche Kraft durchschnittlich 39.170 Euro – 3,8 Prozent mehr als 2010.

Deutlich zugelegt haben aufgrund der guten Konjunktur 2011 vor allem die Sonderzahlungen. Weihnachts- und Urlaubsgeld, Jubiläumszahlungen und ähnliche Boni stiegen in Westdeutschland im vergangenen Jahr je Vollzeitkraft um 13 Prozent; die Löhne und Gehälter um 4,7 Prozent.

Christoph Schröder
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
IW-Trends 2/2012

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IW-Trends, 19. Januar 2017

Christoph Schröder Lohnstückkosten im internationalen VergleichArrow

Das Lohnstückkostenniveau des deutschen Verarbeitenden Gewerbes ist nach wie vor hoch. Im Durchschnitt lagen die Lohnstückkosten in den ausgewählten Vergleichsländern im Jahr 2015 um 11 Prozent unter dem deutschen Niveau. Der Euroraum hatte mit 4 Prozent nur einen moderaten Vorteil gegenüber Deutschland. mehr

11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

Exporterfolg
IW-Pressemitteilung, 18. Oktober 2016

Interaktive Grafik zur Exportperformance Lohnstückkosten prägen WelthandelArrow

Selbst die Exportnation Deutschland muss um Anteile auf ihren Absatzmärkten kämpfen. Der Preis, zu dem Unternehmen produzieren, spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine interaktive Grafik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Steigen die Lohnstückkosten stärker als bei der Konkurrenz, sinkt in der Regel der Exporterfolg. mehr