Banker sind besonders teuer Image
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Neben den Löhnen und Gehältern umfassen die Arbeitskosten vor allem die Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungen sowie Leistungen für die betriebliche Altersvorsorge. Im Jahr 2012 mussten Industrieunternehmen dafür noch einmal 28,8 Prozent auf die Bruttolöhne drauflegen.

Im laufenden Jahr werden die Unternehmen durch die gesunkenen Beitragssätze zur Rentenversicherung zwar etwas entlastet. Die Arbeitskosten werden aber dennoch steigen, schließlich haben Arbeitgeber und Gewerkschaften bereits viele Tarifabschlüsse mit Gehaltssteigerungen vereinbart. Schon 2012 legte der Jahresverdienst der Arbeitnehmer in der Industrie um 2,9 Prozent zu; nach Abzug der Inflation blieb davon knapp 1 Prozent übrig.

Christoph Schröder
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
IW-Trends 2/2013

Ansprechpartner

21. September 2016

Personalkosten Arbeit in Deutschland ist teuerArrow

Westdeutsche Industriebetriebe mussten auch im Jahr 2015 mit sehr hohen Arbeitskosten zurechtkommen. Nur in wenigen kleineren Ländern war Personal teurer. Zu diesem Ergebnis kommt der 44 Länder umfassende Arbeitskostenvergleich des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr

Why the ECB is not to blame for low interest rates
Gastbeitrag, 15. September 2016

Markus Demary auf EUROPP Why the ECB is not to blame for low interest ratesArrow

In the latest set of EU stress tests, several German lenders performed poorly. As Markus Demary writes in EUROPP (Blog of LSE about European Politics and Policy), some of this performance has been blamed on low interest rates squeezing the profitability of lenders. He argues that while the ECB has frequently been blamed for this situation, the reality is more complex and instead reflects long-term trends which can only be addressed by lasting structural reforms. mehr