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Anders ausgedrückt: Jedes Prozent Wirtschaftswachstum lässt mittlerweile die Zahl der Jobs um 0,62 Prozent steigen. Früher betrug das Plus lediglich 0,56 Prozent. Dadurch fällt der Beschäftigungszuwachs je Wachstumsprozent immerhin noch einmal um 30.000 Erwerbstätige höher aus als vor sieben Jahren. Besonders erfreulich ist, dass die Erosion der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gestoppt werden konnte. Die Zunahme beträgt im aktuellen Konjunkturzyklus beachtliche 2,7 Prozent – um das Jahr 2000 herum waren es nur 2,2 Prozent. Die höhere Beschäftigungsdynamik von heute ist zum Teil mit den Hartz-Reformen und der Flexibilisierung tariflicher Regelungen zu erklären. Aber auch die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre dürfte sich nunmehr auszahlen.