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Während einige Themenbereiche wie Strukturwandel, Verteilungsgerechtigkeit, Arbeitslosigkeit oder Ökologie von der Mehrzahl der Bücher ausführlich behandelt werden, kommen andere Aspekte viel zu kurz: So spielt die unternehmerische Selbstständigkeit lediglich in 18 Prozent des Lektürekanons eine Rolle. Auf diese Weise bleiben Unternehmen und Unternehmer als Akteure im Wirtschaftsprozess weitgehend unbeleuchtet. Auch so naheliegende Inhalte wie der eigenverantwortliche Umgang mit Geld kommen selten vor. Zudem gibt es bei einer Reihe von Schulbüchern auch handwerkliche Mängel – manche verwenden veraltetes statistisches Material, andere haben weder ein Register noch ein Glossar und erschweren damit unnötig das eigenständige Lernen.

Helmut E. Klein
Unternehmer und Soziale Marktwirtschaft in Lehrplan und Schulbuch
Der Beitrag gesellschaftswissenschaftlicher Fächer zur ökonomischen Bildung
Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, Köln 2011
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31. August 2016

Journalismus Zu wenig Wirtschaft im TVArrow

In den deutschen Medien finden wirtschaftliche Berichte und Hintergrundinformationen oft nicht den Platz, der ihnen gebührt. Dabei wird das öffentliche Interesse an Themen von A wie Armut bis Z wie Zuwanderung nach Einschätzung von Journalisten in nächster Zeit noch zunehmen. mehr

Schulfach Wirtschaft
14. Januar 2016

Schulfach Wirtschaft Nachgefragt und bald im AngebotArrow

Baden-Würt­temberg wird als erstes Bundesland in diesem Jahr an allen weiterführenden Schulen ein Pflichtfach Wirtschaft einführen. Obwohl die Mehrheit der Schüler sich für eine intensivere Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge in der Schule ausspricht, regt sich Widerstand. Vor allem die Gewerkschaften erheben Einwände und wollen die Einführung des Fachs Wirtschaft verhindern. mehr auf iwd.de