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Das größte Ungleichgewicht im bilateralen Handel besteht mit China: Der Wert der von den Amerikanern aus dem Reich der Mitte importierten Waren lag 2008 um 268 Milliarden Dollar über dem Wert der dorthin exportierten Güter.

Damit ist China der wichtigste Handelspartner der USA. Die Vereinigten Staaten werfen der Regierung in Peking in diesem Zusammenhang schon seit vielen Jahren vor, dass sie die chinesische Währung Yuan künstlich niedrig halte und sich auf diese Weise Wettbewerbsvorteile im Exportgeschäft verschaffe. Im Sommer 2010 reagierte China auf diese Kritik und ließ eine sachte Aufwertung der Landeswährung zu – die Exportpreise für die chinesischen Billigprodukte tangierte dies bislang allerdings kaum. Wenn die USA tatsächlich ihr massives Leistungsbilanzdefizit reduzieren wollen, ist es mit einer deutlichen Aufwertung des Yuan allein aber ohnehin nicht getan. Eine weniger expansive Geld- und Fiskalpolitik der Vereinigten Staaten dürfte ebenfalls helfen, das Ungleichgewicht zu reduzieren.

Klaus Hafemann, Michael Hüther
Entwicklung und Determinanten des US-Leistungsbilanzdefizits
IW-Trends 1/2011

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Zinsentscheidung der Federal Reserve
IW-Nachricht, 22. September 2016

Zinsentscheidung der Federal Reserve Normalisierung der Geldpolitik immer unwahrscheinlicher Arrow

Die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) hat die Erhöhung des Leitzinses erneut aufgeschoben. Im vorigen Jahr hatte die Fed ihre Niedrigzinspolitik zwar offiziell beendet. Doch trotz guter Arbeitsmarktdaten gab es seitdem keine weiteren Zinsschritte. Vom „normalen“ Leitzins, der in den USA bei 4 Prozent läge, ist die Zentralbank also weit entfernt – und müsste im Abschwung wie Europa auf negative Zinsen setzen. mehr

Duma-Wahl
IW-Nachricht, 16. September 2016

Duma-Wahl Die russische Wirtschaft wiederbeleben Arrow

Am Sonntag finden in Russland die Parlamentswahlen statt. Wie auch immer sich die russische Duma danach zusammensetzt, sind die Herausforderungen für die Volksvertreter enorm: Vor allem müssen sie der russischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – keine leichte Aufgabe, denn die Probleme sind gravierend und tiefgreifende Strukturreformen sind notwendig. mehr

Die missverstandene Globalisierung
Gastbeitrag, 12. September 2016

Jürgen Matthes im Handelsblatt Die missverstandene GlobalisierungArrow

Deutschland profitiert stark vom internationalen Handel. Dennoch ist hier die Skepsis gegenüber der Globalisierung groß – obwohl Dank ihr Einkommen und Kaufkraft steigen. Doch es gibt auch Verlierer. mehr