Energetische Sanierung Image
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Selbst in den Fällen, in denen Mieterhöhungen erfolgten, ist der Gewinn für Vermieter in der Regel überschaubar: Bei 86 Prozent der sanierten Objekte betrug die dadurch erzielte Rendite weniger als 5 Prozent. Das liegt zum einen daran, dass jede Wohnung und jedes Haus aufgrund des Baujahrs, der Bauart und Nutzung unterschiedlichen Modernisierungsbedarf aufweist. Daher variieren der Sanierungsumfang, das Einsparpotenzial und die erzielbare Rendite stark. Zum anderen gelingt es vielen Vermietern schlicht nicht, die Sanierungskosten in ausreichendem Maße auf die Mieter umzulegen. Bislang wird versucht, den Sanierungsstau mittels einer Vielzahl von länderspezifischen und kommunalen Programmen zu beheben. Das ist nach IW-Erkenntnissen aber gar nicht sinnvoll: National gebündelte Darlehen und Zuschüsse für sanierungswillige Immobilienbesitzer könnten demnach deutlich mehr bewirken.

Ralph Henger, Michael Voigtländer
Einflussfaktoren auf die Rentabilität energetischer Sanierungen bei Mietobjekten
IW-Trends 1/2011

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„Sanieren mit einfachem Standard lohnt sich am  meisten"
Interview, 24. November 2016

Ralph Henger im vdw Aktuell Magazin „Sanieren mit einfachem Standard lohnt sich am meisten"Arrow

Lassen sich hochgesteckte Klimaschutzziele mit hohen Sanierungsstandards erreichen? Nein, sagt Dr. Ralph Henger, Senior Economist mit Schwerpunkt Wohnungspolitik und Immobilienökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Siedlungsabfall
IW-Nachricht, 23. November 2016

Siedlungsabfall Deutschland produziert zu viel MüllArrow

Vom 19. bis zum 27. November findet die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung – kurz EWAV – statt. Das Thema ist brandaktuell, denn jeder einzelne Europäer produziert durchschnittlich 474 Kilogramm Müll pro Jahr. In Deutschland ist es sogar noch mehr – allerdings wird hierzulande auch mehr recycelt. mehr

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als bahnbrechender Erfolg gefeiert. Bis zum 18. November sitzen nun in Marrakesch jene Staaten zusammen, die das Abkommen bereits ratifiziert haben. Sie müssen ihren Worten Taten folgen lassen – keine einfache Aufgabe. mehr auf iwd.de