Klimapolitik Image
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Der Grund für die guten Aussichten: Die Nachfrage ist groß, denn der Staat fördert den Ausbau erneuerbarer Energien, und die Stromnetze müssen erweitert werden. Die Hersteller selbst haben in der Regel einen niedrigen Energieverbrauch, die Produktion verursacht wenig Emissionen. Zudem ist die Branche exportorientiert und innovationsstark.

Schlecht aussehen könnte es dagegen künftig für Unternehmen aus der Energieversorgung, dem Bergbau und den energieintensiven Industrien. Für diese Branchen bedeutet die aktuelle Klimapolitik eher ein Risiko denn eine Chance. Schuld daran sind insbesondere hohe Emissionen und Energieverbräuche sowie umfangreiche Regulierungen. Schon heute investieren die energieintensiven Branchen weniger, als es für den Erhalt ihres Kapitalstocks nötig wäre.

Hubertus Bardt
Klima- und Strukturwandel – Chancen und Risiken der deutschen Industrie 
IW-Analysen Nr. 69, Köln 2011, 56 Seiten, 16,90 Euro.
Bestellung über Fax 0221 4981-445 oder unter www.iwmedien.de

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Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 14. Dezember 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Industriemetallpreis-Index springt um ein ZehntelArrow

Die Notierungen an den internationalen Metallmärkten sind im November stark gestiegen. Außer Gold und Silber sind alle bedeutenden Metalle deutlich teurer geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr