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Am größten ist die Lücke zwischen staatlichen Zuwendungen und tatsächlichen Kosten bei den Privatschulen in Hessen: Um den Lehrbetrieb betriebswirtschaftlich betrachtet komplett zu gewährleisten, hätte der Staat dort 2007 fast 5.200 Euro je Schüler mehr zahlen müssen, als er an die freien Träger überwiesen hat. Am geringsten war der Fehlbetrag in Brandenburg, wo sich die Finanzierungslücke der Privatschulen auf annähernd 1.800 Euro pro Schüler summierte. Um diese Finanzlöcher zu stopfen, verlangen deshalb viele Schulen in freier Trägerschaft Schulgebühren. Zur Existenzsicherung müssen Privatschulen zudem zunehmend auf Sponsoren, Spendengelder, Eigenmittel und Verschuldung zurückgreifen.

Helmut E. Klein
Privatschulfinanzierung im Kalkül staatlicher Unterfinanzierung und der WettbewerbsbeschränkungIW-Trends 2/2011

26. August 2016

Regionale Armut Arme Eltern, schlechte SchülerArrow

Finanzielle Armut und Bildungsarmut gehen oftmals Hand in Hand. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), dass in den meisten Regionen, in denen vergleichsweise viele Kinder und Jugendliche in finanziell schwierigen Verhältnissen leben, auch mehr Schüler die Schule abbrechen als anderswo. mehr auf iwd.de

Armutsgefährdete Kinder
IW-Pressemitteilung, 25. August 2016

Armutsgefährdete Kinder Bildungsarmut wird vererbtArrow

In Regionen mit hoher Armutsquote brechen viele Jugendliche die Schule ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das liegt nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der Familien, sondern an der mangelnden Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien in Kitas und Schulen. mehr

Privathochschulen
IW-Pressemitteilung, 6. Juli 2016

Privathochschulen Mitgezählt, aber nicht mitbedachtArrow

Die Zahl der Studenten an privaten Hochschulen steigt in Deutschland seit Jahren. Doch bei der finanziellen Unterstützung halten sich Bund und Länder zu stark zurück, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Den Privathochschulen gingen deshalb allein 2013 rund 197 Millionen Euro verloren. mehr