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Zwar geben 23 der 46 befragten Verbände an, die Stimmung in ihren Mitgliedsunternehmen sei derzeit schlechter als noch vor einem Jahr. Trotzdem überwiegt beim Blick auf 2012 die Zuversicht: 26 Branchen erwarten einen höheren Umsatz bzw. eine höhere Produktion als im Jahr 2011, weitere 9 Branchen rechnen mit konstanten Zahlen. „Von einem starken Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung ist daher derzeit nicht auszugehen“, so der IW-Direktor. Auch hinsichtlich der Investitionstätigkeit und der Beschäftigung üben sich die Wirtschaftsverbände keinesfalls in Schwarzmalerei. Mit 29 Verbänden erwartet die Mehrheit ein gleichbleibendes Investitionsvolumen ihrer Mitgliedsfirmen. Zudem gehen 31 Branchen von stabilen Beschäftigtenzahlen aus, nur 8 befürchten einen Arbeitsplatzabbau.

Prof. Hüther betont allerdings auch, dass Unternehmen und private Haushalte derzeit stark verunsichert seien und dass die anhaltenden Diskussionen um die staatlichen Schuldenprobleme und die Zukunft des Euro die Perspektiven eintrüben könnten.

Verbandsumfrage 2012
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28. Dezember 2016

IW-Verbandsumfrage Was die Wirtschaft für 2017 erwartetArrow

Nach Finanz- und Wirtschaftskrise und anschließender Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft nun seit Jahren in einer relativ stabilen Phase, die wohl auch 2017 anhält: Die Wirtschaftsverbände erwarten überwiegend ein leichtes Wachstum. mehr auf iwd.de

Verbandsumfrage 2017
IW-Pressemitteilung, 28. Dezember 2016

IW-Verbandsumfrage 2017 Kaum Veränderungen in SichtArrow

Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2017 wohl weiterhin nur schwach wachsen: Zwar geht die Mehrheit der 48 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragten Verbände von einer höheren Produktion aus, doch nur drei erwarten eine wesentliche Steigerung. Auch die Beschäftigung dürfte sich nur geringfügig verändern. mehr