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Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in seiner aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage, für die fast 2.600 Unternehmen in West- und Ostdeutschland befragt wurden. Stärker eingetrübt haben sich allerdings die Exportperspektiven der Betriebe. Zwar rechnen fast 24 Prozent der Unternehmen mit einer Zunahme ihrer Ausfuhren und nur rund 13 Prozent mit einer Abnahme. Doch ein halbes Jahr zuvor schätzten die Firmen das Auslandsgeschäft noch wesentlich optimistischer ein. Etwas zurückhaltender als 2010 zeigen sich die Betriebe auch bei ihren Investitionsplänen – aktuell wollen annähernd 30 Prozent der Unternehmen 2012 mehr und knapp 20 Prozent weniger für Neuanschaffungen ausgeben als in diesem Jahr. Besonders investitionsfreudig zeigen sich derzeit die Industrie und der Dienstleistungssektor, während die Bauwirtschaft eher von Budgetkürzungen ausgeht. Auf den Arbeitsmarkt wirken sich die eingetrübten Konjunkturaussichten glücklicherweise kaum aus: Die meisten Unternehmen gehen von einer stabilen Beschäftigung im Jahr 2012 aus, 25 Prozent der Firmen wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter im kommenden Jahr sogar aufstocken.

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22. November 2016

Auslandskonjunktur Europa muss die Weltwirtschaft stabilisierenArrow

Erst der Brexit, dann die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten: Die Weltkonjunktur wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Auch wenn das globale Wachstum laut IW-Auslandsprognose im kommenden Jahr minimal zulegen wird, bleibt viel zu tun. Den Europäern kommen dabei gleich mehrere Aufgaben zu. mehr auf iwd.de