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Denn im Jahr 2004 gab die Bundesrepublik gerade einmal 1,1 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Rohölimport aus. Andere Länder wenden einen merklich höheren Teil ihrer Wirtschaftskraft dazu auf, das schwarze Gold im Ausland einzukaufen. So kosteten die erforderlichen Öleinfuhren die Niederlande im vergangenen Jahr 2,3 Prozent ihres BIP. In Belgien lag der Anteil bei 2,5 Prozent, in Südkorea sogar bei 4,4 Prozent. Deutlich weniger abhängig vom teuren Rohstoff als Deutschland zeigen sich lediglich Österreich und Australien, die zuletzt nur 0,7 bzw. 0,2 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für den Rohölimport hinblättern mussten.