IW-Ausbildungsumfrage Image
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Dabei wird sich – abweichend vom allgemeinen Trend – das Angebot für Bewerber mit Abitur sogar verbreitern. Die Zahl der Plätze in dualen Studiengängen, die betriebliche Ausbildung und Studium kombinieren, wird um ein Siebtel zulegen. Die Betriebe reagieren damit auf die Globalisierung und den technischen Fortschritt, indem sie ihre künftigen Mitarbeiter sowohl praxisnah als auch theoretisch fundiert auf die steigenden Qualifikationsanforderungen im Beruf vorbereiten.

Die ungebrochene Ausbildungsbereitschaft der befragten Unternehmen wird von diesen mit dem eigenen Personalbedarf begründet. Mittelfristig benötigen 21 Prozent der Firmen mehr Mitarbeiter mit Berufsabschluss; nur 14 Prozent sehen bei Fachkräften einen sinkenden Personalbedarf. Ähnliches gilt für Hochschulabsolventen: Jeder fünfte Betrieb braucht demnächst mehr Akademiker als bisher, lediglich 8 Prozent wollen reduzieren. Deutlich geringere Chancen auf einen Job haben dagegen An- und Ungelernte. Allenfalls 1,5 Prozent der Unternehmen wollen noch Hilfsarbeiter einstellen. Damit auch diese Gruppe nicht unter die Räder kommt, wurde im Rahmen des Ausbildungspakts mit der Einstiegsqualifizierung ein neues betriebsnahes Instrument der Berufsvorbereitung für leistungsschwächere Jugendliche geschaffen. Knapp jeder fünfte befragte Ausbildungsbetrieb hat sich auf diesem Gebiet engagiert und entsprechende Qualifizierungsbausteine angeboten.