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Im Mittel liegt die Wertschöpfung je Beschäftigtenstunde im Ausland um 21 Prozent unter dem hiesigen Niveau. Dies reicht jedoch nicht aus, um den großen Arbeitskostennachteil der Industrieunternehmen am Standort D wettzumachen. In den Jahren 2000 bis 2008 waren die deutschen Lohnstückkosten – nicht zuletzt dank mehrerer maßvoller Tarifrunden – insgesamt um gut 6 Prozent zurückgegangen. Den kräftigen Anstieg in der ersten Hälfte der 1990er Jahre konnte dies aber nicht ausgleichen. Und für das zu Ende gehende Krisenjahr zeichnet sich eine drastische Erhöhung der Arbeitskosten je Produkteinheit ab – im ersten Halbjahr betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum 25 Prozent. Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass die Unternehmen trotz Rezession die Zahl ihrer Beschäftigten nahezu konstant gehalten haben. Wenn die Produktion wieder anzieht, sparen die Firmen die Kosten für die (Wieder-)Einstellung und Einarbeitung von Arbeitskräften. Die jüngste Lohnstückkostensteigerung muss daher nicht zwangsläufig zu einem dauerhaften Wettbewerbsnachteil führen.

Christoph Schröder
Produktivität und Lohnstückkosten der Industrie im inter­nationalen Vergleich
IW-Trends 4/2009

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Exporterfolg
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IW-Kurzbericht, 18. Oktober 2016

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