Handelsblatt-Prognosebörse Image

Auf dieser neuen Plattform kann jeder Bundesbürger seine Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgeben. Aus den USA ist bekannt, dass solche Prognosemärkte etwa bei der Vorhersage von Wahlen oder Sportergebnissen eine hohe Treffgenauigkeit haben. Das Instrument wird nun erstmals in Deutschland systematisch für Wirtschaftsprognosen eingesetzt.

Jeder Bürger kann kostenlos an der neuen Prognosebörse teilnehmen, wenn er oder sie sich – kostenlos – mit seiner E-Mail-Adresse auf der Website www.eix-market.de anmeldet. Dort handeln die Teilnehmer ihre Einschätzungen. Je optimistischer die Nachfrager sind, desto höher ist der Preis. Die Idee dahinter: Die Masse ist oft intelligenter als einzelne, der Durchschnitt vieler Schätzungen oftmals treffsicherer als Einzelprognosen. Die Handelsblatt-Prognosebörse wagt dieses Experiment für die Vorhersage wichtiger Konjunkturindikatoren: die Veränderung der Inflation, des Bruttoinlandsprodukts, der Bruttoanlageinvestitionen, der Exporte sowie der Zahl der Arbeitslosen.

An der Handelsblatt-Prognosebörse können Teilnehmer zwar kein echtes Geld verdienen, aber wer viel und zugleich treffsicher handelt, kann hochwertige Preise im Gesamtwert von mehr als 37.000 Euro gewinnen. An der Handelsblatt-Prognosebörse beteiligen sich die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des Karlsruher Instituts of Technology (KIT) sowie das Forschungszentrum Informatik (FZI).

22. November 2016

Auslandskonjunktur Europa muss die Weltwirtschaft stabilisierenArrow

Erst der Brexit, dann die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten: Die Weltkonjunktur wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Auch wenn das globale Wachstum laut IW-Auslandsprognose im kommenden Jahr minimal zulegen wird, bleibt viel zu tun. Den Europäern kommen dabei gleich mehrere Aufgaben zu. mehr auf iwd.de