Die Kostenübernahme-Falle Image
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So sind die Regelungen zur Wohnkostenübernahme für die Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG) II wenig realitätsbezogen. Weil Miet- und Heizkosten bis zu einer bestimmten Grenze ohnehin vom Staat getragen werden, lohnt es sich für die Betroffenen nicht, Energie zu sparen. Vor allem aber gibt es aufgrund der Kostenübernahme keinen Anreiz, in eine günstigere Wohnung umzuziehen oder den Wohnort zu wechseln – etwa für einen Job, der ein Zubrot zum Arbeitslosengeld bringt. Damit wird der Weg zurück in eine reguläre Beschäftigung ein Stück weit verbaut. Deshalb sollte der Staat lieber langfristige Perspektiven fördern, indem er den ALG-II-Empfängern beispielsweise die Möglichkeit einräumt, das Geld nicht fürs Wohnen, sondern für Bildungszwecke auszugeben.

Dominik Enste, Detlef Fetchenhauer, Ilona Riesen
Sozialstaatsfallen, Erwerbsanreize und soziale Mobilität – Eine ökonomische, soziologische und sozialpsychologische Analyse
IW-Analysen Nr. 42, Köln 2008, 80 Seiten, 17,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de

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Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

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Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de