IW-Konjunkturprognose 2010 Image
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Die treibende Kraft ist dabei der Außenhandel, der sich bereits seit dem Frühjahr wieder ein wenig berappelt hat. Zwar brechen die deutschen Exporte übers ganze Jahr 2009 gerechnet noch um 15 Prozent ein. Doch 2010 dürften die Waren- und Dienstleistungsausfuhren einen Zuwachs von 5 Prozent verbuchen. Deutlich gebremster verläuft die Erholung bei den Investitionen – die Ausrüstungsinvestitionen werden nach einem diesjährigen realen Minus von 22 Prozent im Jahr 2010 allenfalls um ein halbes Prozent zulegen. Auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich die Rezession dann sogar erst richtig aus – weitere 700.000 Personen dürften ihren Job verlieren und die Arbeitslosenzahl dürfte die 4,2-Millionen-Marke überschreiten. Die Arbeitslosenquote klettert damit voraussichtlich von derzeit 8 auf 9½ Prozent. Dies trifft auch den realen privaten Konsum, der 2009 noch um ein halbes Prozent steigt, 2010 aber wieder sinkt.

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22. November 2016

Auslandskonjunktur Europa muss die Weltwirtschaft stabilisierenArrow

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