Lehrervergütungen Image
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So bieten die Niederlande ihren Lehrern 14 verschiedene Möglichkeiten, sich einen Gehaltszuschlag zu verdienen. Dänemark (13 mögliche Funktions- und Leistungszulagen), Finnland (12) und Portugal (11) stehen dieser Chancenvielfalt kaum nach.Zudem ist der Karriereweg der Pädagogen in der Bundesrepublik viel zu stark vorgezeichnet – und das unabhängig von der beruflichen Leistung. So kennen einen dem deutschen vergleichbaren Beamtenstatus für Lehrer ansonsten lediglich Frankreich, Griechenland, Österreich und teilweise Spanien. Fast ein Drittel der von der OECD befragten Lehrkräfte gab dagegen an, dass sie wegen schlechter Leistungen entlassen werden können. Dabei wäre ein wirkungsvolles System aus Zulagen und Prämien in Deutschland möglich und für die Bundesländer finanzierbar. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat ein solches leistungsgerechtes Vergütungssystem entwickelt.

Helmut E. Klein, Oliver Stettes
Reform der Lehrerbeschäftigung – Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen
IW-Positionen Nr. 40, Köln 2009, 68 Seiten, 11,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de/books

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13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 9. Januar 2017

Hagen Lesch Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.diArrow

Im Jahr 2001 schlossen sich fünf Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleis­tungsgewerkschaft (ver.di) zusammen. Fünfzehn Jahre nach der Gründung fällt die ver.di-Bilanz eher gemischt aus. Die Anzahl der Mitglieder sank um 27 Prozent und die Tarifbindung ging in einzelnen Tarifbereichen spürbar zurück. mehr

2. Januar 2017

Tarifpolitik Reallöhne kräftig gestiegenArrow

Im Jahr 2016 haben die Tarifpartner in den größeren Branchen zumeist mehrstufige Entgelterhöhungen mit langen Laufzeiten vereinbart. Weil die Inflation niedrig ist, sind unterm Strich spürbare Reallohnzuwächse dabei herausgekommen. mehr auf iwd.de