Lehrervergütungen Image
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So bieten die Niederlande ihren Lehrern 14 verschiedene Möglichkeiten, sich einen Gehaltszuschlag zu verdienen. Dänemark (13 mögliche Funktions- und Leistungszulagen), Finnland (12) und Portugal (11) stehen dieser Chancenvielfalt kaum nach.Zudem ist der Karriereweg der Pädagogen in der Bundesrepublik viel zu stark vorgezeichnet – und das unabhängig von der beruflichen Leistung. So kennen einen dem deutschen vergleichbaren Beamtenstatus für Lehrer ansonsten lediglich Frankreich, Griechenland, Österreich und teilweise Spanien. Fast ein Drittel der von der OECD befragten Lehrkräfte gab dagegen an, dass sie wegen schlechter Leistungen entlassen werden können. Dabei wäre ein wirkungsvolles System aus Zulagen und Prämien in Deutschland möglich und für die Bundesländer finanzierbar. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat ein solches leistungsgerechtes Vergütungssystem entwickelt.

Helmut E. Klein, Oliver Stettes
Reform der Lehrerbeschäftigung – Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen
IW-Positionen Nr. 40, Köln 2009, 68 Seiten, 11,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de/books

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26. August 2016

Regionale Armut Arme Eltern, schlechte SchülerArrow

Finanzielle Armut und Bildungsarmut gehen oftmals Hand in Hand. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), dass in den meisten Regionen, in denen vergleichsweise viele Kinder und Jugendliche in finanziell schwierigen Verhältnissen leben, auch mehr Schüler die Schule abbrechen als anderswo. mehr auf iwd.de

Armutsgefährdete Kinder
IW-Pressemitteilung, 25. August 2016

Armutsgefährdete Kinder Bildungsarmut wird vererbtArrow

In Regionen mit hoher Armutsquote brechen viele Jugendliche die Schule ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das liegt nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der Familien, sondern an der mangelnden Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien in Kitas und Schulen. mehr

17. August 2016

Tarifverhandlungen Tariflich ein friedliches JahrArrow

Nachdem im vergangenen Jahr einige Verhandlungen aus dem Ruder liefen, ist im ersten Halbjahr 2016 wieder Ruhe in die Tarifpolitik eingekehrt. Es gab keine Großkonflikte und die Spartengewerkschaften agierten bislang geräuschlos. mehr auf iwd.de