Ältere Ingenieure Image
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Dies hat die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult im Rahmen einer Umfrage für das IW-Zukunftspanel ermittelt. Die Firmen decken ihren Bedarf an qualifizierten Ingenieuren jedoch nicht allein aus dem Pool der Arbeitslosen. Jeder fünfte Betrieb, in dem Ingenieure arbeiten, hat zwischen 2004 und 2008 bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene Fachleute reaktiviert. In der Elektroindustrie und im Fahrzeugbau, im Maschinenbau, in der Chemischen Industrie sowie bei den unternehmensnahen Dienstleistern setzte sogar rund jedes vierte Unternehmen auf die sogenannten Silver Workers.Um die älteren Ingenieure möglichst lange im Betrieb zu halten, bauen viele Unternehmen auf eine gezielte Förderung. So übertragen etwa zwei Drittel der Firmen, die Ingenieure ab 50 Jahren beschäftigen, diesen Fachkräften Projektverantwortung. Und mehr als zwei Fünftel der entsprechenden Unternehmen bieten den Senior-Experten berufliche Weiterbildungsmaßnahmen an.Weitere Informationen

Vera Erdmann, Oliver Koppel
Beschäftigungsperspektiven älterer Ingenieure in deutschen Industrieunternehmen
IconIW-Trends 2/2009

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IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr

Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Christina Anger in der Fuldaer Zeitung Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr