Arbeit ermöglicht Aufstieg Image
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Dabei schafften von den Arbeitslosen sogar nur 28 Prozent den Aufstieg in eine höhere Einkommensschicht, bei den Vollzeiterwerbstätigen waren es 35 Prozent. Unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren sind die Aufstiegschancen für Menschen ohne Job nur halb so groß wie für Vollzeitbeschäftigte. Der soziale Abstieg ist für Arbeitslose gut 2,5-mal wahrscheinlicher.Hoffnung macht allerdings, dass fast die Hälfte derer, die im Jahr 2003 arbeitslos oder nicht erwerbstätig waren, aber bis 2007 einen Job fanden, eine oder mehrere Einkommensschichten emporkletterten. Welcher Art die gefundene Stelle ist, spielt offenbar keine große Rolle: Geringverdiener stiegen genauso häufig auf wie Arbeitnehmer mit höheren Stundenlöhnen. Vor allem Personen aus der untersten Einkommensschicht können sich durch einen Job sprichwörtlich hocharbeiten: Ergatterte ein Arbeitsloser aus dieser Einkommensklasse eine Beschäftigung, erhöhte sich seine Aufstiegschance um etwa das Dreieinhalbfache im Vergleich zu jemandem, dessen Erwerbsstatus sich nicht geändert hatte.

Holger Schäfer, Jörg Schmidt
Einkommensmobilität in Deutschland – Entwicklung, Strukturen und Determinanten
IconIW-Trends 2/2009

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Armuts- und Reichtumsbericht
IW-Nachricht, 14. Dezember 2016

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Mittlerweile kursiert der Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung im Internet. Der Bericht deutet auf viele positive Entwicklungen hin, dennoch werden in vielen Medien vor allem negative Befunde betont. Das ebenfalls dokumentierte Auseinanderdriften von gefühlter und messbarer Realität dürfte sich dadurch weiter verstärken. mehr

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IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

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