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Die Kosten lagen damit um 29,9 Prozent über dem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 43.160 Euro. Immerhin wurde erstmals seit Beginn des Jahrzehnts die 30-Prozent-Grenze unterschritten. Dies ist vor allem auf die seit einiger Zeit rückläufigen Sozialversicherungsbeiträge zurückzuführen: Auf jeden 100-Euro-Schein für das Jahresentgelt mussten die Arbeitgeber 2008 noch 18,40 Euro für Soziales drauflegen. Im Jahr 2007 waren es 18,80 Euro – 2004 sogar 19,70 Euro.Im Jahr 2009 bleibt dieser Bremseffekt bei den Arbeitskosten jedoch aus – der Gesamtbeitragssatz zu den Sozialversicherungen sinkt nicht weiter. Die Arbeitslosenversicherung verlangt zwar 0,5 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr, doch das wird durch die teurere Kranken- und Pflegeversicherung kompensiert.

Christoph Schröder
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen WirtschaftIconIW-Trends 2/2009

Ansprechpartner

21. September 2016

Personalkosten Arbeit in Deutschland ist teuerArrow

Westdeutsche Industriebetriebe mussten auch im Jahr 2015 mit sehr hohen Arbeitskosten zurechtkommen. Nur in wenigen kleineren Ländern war Personal teurer. Zu diesem Ergebnis kommt der 44 Länder umfassende Arbeitskostenvergleich des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr

Steigende Arbeitskosten
IW-Nachricht, 9. Juni 2016

Steigende Arbeitskosten Höhere Kaufkraft zu einem hohen PreisArrow

Die Arbeitskosten in Deutschland sind im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um über 3 Prozent gestiegen. Arbeitnehmer können sich also über mehr Kaufkraft freuen, weil die Inflationsrate momentan sehr niedrig ist. Doch Unternehmen sind zu Recht beunruhigt: Die steigenden Arbeitskosten bedeuten für sie Wettbewerbsnachteile – und letztlich könnte das auch die Arbeitnehmer empfindlich treffen. mehr