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München muss wegen der vielen Zuzügler in den kommenden 15 Jahren sein Wohnraumangebot um 13 Prozent erhöhen. Zu den Gewinnern gehören auch kleine westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg und Paderborn; sie profitieren vom Zuzug aus den Umlandgemeinden. Zu kämpfen hat hingegen das Ruhrgebiet. Die Region verliert bereits heute Einwohner, und dieser Trend wird sich verstärken. Die fünf Städte mit den größten Nachfrageeinbrüchen für Wohnraum liegen allerdings alle in Ostdeutschland, wobei es zwei besonders hart trifft: In Frankfurt (Oder) und in Suhl wird nach den IW-Prognosen im Jahr 2025 ein Fünftel weniger Quadratmeter nachgefragt als noch 2006.Ausgehend von den Wohnflächenprognosen hat das IW Köln ferner berechnet, wie viele neue Wohnungen errichtet werden müssen. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Zuwanderung ist und wie viele Gebäude wegen Baufälligkeit durch neue ersetzt werden müssen. In ganz Deutschland werden danach bis zum Jahr 2020 jährlich 150.000 bis 250.000 neue Wohnungen benötigt. Ein Drittel der neuen Wohnungen müsste in Baden-Württemberg und Bayern entstehen.

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Veranstaltung
Veranstaltung, 10. November 2016

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016 Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste LegislaturperiodeArrow

Das Jahr 2017 steht im Zeichen der Bundestagswahl, deren Ausgang auch für die Alterssicherung richtungsweisend sein kann. Denn die nächste Legislaturperiode wird die letzte sein, bevor die Baby-Boomer nach und nach in den Ruhestand wechseln. Noch besteht die Möglichkeit, den Ausgleich zwischen den Generationen zu tarieren, doch es ist Eile geboten. mehr

"Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"
Interview, 17. August 2016

Michael Hüther im Deutschlandfunk "Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"Arrow

Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sich Michael Hüther für die Rente mit 69 aus. Wenn man weder Beitragssatz noch Rentenniveau anpassen wolle, bleibe nur die Stellschraube des Rentenzugangsalters. Damit würden die Lasten fair verteilt. mehr

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr