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So begünstigt beispielsweise die Globalisierung unter anderem deshalb die deutschen Warenlieferanten, weil sie besonders exportorientiert und auf allen relevanten Märkten vor Ort vertreten sind sowie intelligente, kostengünstige Systemlösungen bieten. Damit haben deutsche Firmen auch in den neuen Wachstumszentren China, Indien und Russland gute Karten. Die Wohlstandsorientierung der aufstrebenden Volkswirtschaften begründet zudem einen enormen Nachholbedarf – nicht nur an klassischen Investitions- und Konsumgütern, sondern etwa auch hinsichtlich einer besseren medizinischen Versorgung. Letzteres birgt z.B. für die pharmazeutische Industrie und ihre Vorleister ein immenses Potenzial.

Inwieweit Deutschland tatsächlich die sich bietenden Möglichkeiten nutzen kann, hängt vor allem von den wirtschaftspolitischen Weichenstellungen ab. Nicht zuletzt gilt es, die generelle Veränderungsbereitschaft hierzulande zu stärken und die Mängel in den ökonomischen Rahmenbedingungen zu beseitigen. Gefragt ist eine konsequente Wachstumspolitik, deren zentraleAnsatzpunkte in den Bereichen Bildung, Forschung, Technologie, Innovation, Infrastruktur und Netzwerke liegen.

Michael Grömling, Hans-Joachim Haß
Globale Megatrends und Perspektiven der deutschen Industrie
IW-Analysen Nr. 47, Köln 2009, 88 Seiten, 16,90 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de

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11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de

Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf Focus Online Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"Arrow

Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr