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So begünstigt beispielsweise die Globalisierung unter anderem deshalb die deutschen Warenlieferanten, weil sie besonders exportorientiert und auf allen relevanten Märkten vor Ort vertreten sind sowie intelligente, kostengünstige Systemlösungen bieten. Damit haben deutsche Firmen auch in den neuen Wachstumszentren China, Indien und Russland gute Karten. Die Wohlstandsorientierung der aufstrebenden Volkswirtschaften begründet zudem einen enormen Nachholbedarf – nicht nur an klassischen Investitions- und Konsumgütern, sondern etwa auch hinsichtlich einer besseren medizinischen Versorgung. Letzteres birgt z.B. für die pharmazeutische Industrie und ihre Vorleister ein immenses Potenzial.

Inwieweit Deutschland tatsächlich die sich bietenden Möglichkeiten nutzen kann, hängt vor allem von den wirtschaftspolitischen Weichenstellungen ab. Nicht zuletzt gilt es, die generelle Veränderungsbereitschaft hierzulande zu stärken und die Mängel in den ökonomischen Rahmenbedingungen zu beseitigen. Gefragt ist eine konsequente Wachstumspolitik, deren zentraleAnsatzpunkte in den Bereichen Bildung, Forschung, Technologie, Innovation, Infrastruktur und Netzwerke liegen.

Michael Grömling, Hans-Joachim Haß
Globale Megatrends und Perspektiven der deutschen Industrie
IW-Analysen Nr. 47, Köln 2009, 88 Seiten, 16,90 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de

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Referendum in Italien
IW-Nachricht, 2. Dezember 2016

Referendum in Italien Panik unangebracht Arrow

Am Sonntag stimmen die Italiener darüber ab, ob sie der vernünftigen und überfälligen Verfassungsreform ihrer Regierung zustimmen oder nicht. Das Referendum gilt auch als Vorentscheid über den Verbleib Italiens in der Europäischen Währungsunion. Doch selbst bei einem „Nein“ zu den Reformen ist ein Euro-Austritt längst nicht ausgemacht. mehr

Wahl in Frankreich
IW-Nachricht, 25. November 2016

Wahl in Frankreich Große Herausforderungen für den SiegerArrow

Am Sonntag entscheiden Frankreichs Konservative per Vorwahl, wer gegen Marine Le Pen bei der Wahl zum Staatsoberhaupt antreten wird – François Fillon oder Alain Juppé. Doch ganz gleich, wer im Frühjahr Staatsoberhaupt wird: Es warten sehr große Herausforderungen. mehr

24. November 2016

Türkei Zurückbesinnen statt weitermachenArrow

Immer intensiver diskutiert die Europäische Union, ob sie die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen sollte. Doch nicht nur deshalb wäre die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan gut beraten, ihren politischen Kurs zu korrigieren: Mit ihm schickt sie sich an, alles zu zerstören, was sie in den vergangenen Jahren für die Türkei erreicht hat. mehr auf iwd.de