Drei-Länder-Vergleich Image
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Das Reformbarometer – das für seinen Startpunkt im September 2002 auf 100 normiert ist – stieg beim diesjährigen Reformchampion Österreich im Betrachtungszeitraum von Oktober 2009 bis September 2010 um 5,3 Punkte auf 113,1 Punkte. Ausschlaggebend für diesen großen Sprung war die Einführung des Bundesfinanzrahmengesetzes, das in den Haushalt eine Art Schuldenbremse einzieht. Die Einführung eines kriteriengeleiteten Zuwanderungssystems (Rot-Weiß-Rot-Card) beflügelte den Reformindikator ebenfalls. Die Schweiz legte um 4,2 Punkte zu und erreichte mit 114,4 Punkten den höchsten Wert unter den drei Ländern. Den größten Schwung im Reformbarometer bewirkte eine vom Bundesrat in Aussicht gestellte Haushaltsverbesserung um 2 Milliarden Franken pro Jahr. Aber auch Initiativen und Vorstöße zur Vereinfachung des Steuerrechts gingen positiv in die Wertung ein. Vorjahresspitzenreiter Deutschland belegt in puncto Reformdynamik und ‑niveau diesmal den letzten Platz. Der Reformindikator sank um 2,9 Punkte auf einen Gesamtwert von 108,1. Als größter Hemmschuh erwiesen sich die Änderungen im Gesundheitswesen, bei denen unter anderem die anstehende Beitragserhöhung bei den gesetzlichen Krankenkassen negativ bewertet wurde.

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Veranstaltung
Veranstaltung, 1. September 2016

Dreiländertreffen Vom Krisenmodus zum IntegrationsmodusArrow

Das traditionelle Dreiländertreffen von IW Köln, Avenir Suisse und der Industriellenvereinigung aus Österreich fand dieses Jahr turnurgemäß in Wien statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen neben der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in den drei Ländern auf dem Schwerpunktthema Migration und Arbeitsmarkt. mehr

Drei-Länder-Reformbarometer
26. März 2015

Drei-Länder-Reformbarometer Tendenz fallendArrow

Sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz haben 2014 den nötigen Elan für eine zukunftsweisende Politik vermissen lassen. Selbst wenn es weitreichende Pläne oder Beschlüsse gab, waren diese oft kontraproduktiv. Das galt für die Rentenreformen in Deutschland und der Schweiz sowie für das Steuererhöhungspaket in Österreich. mehr auf iwd.de