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Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der mehr als 1.800 Unternehmen in West- und Ostdeutschland teilgenommen haben. Demnach geht es in allen Wirtschaftssektoren weiter aufwärts, wobei die Hersteller von Investitionsgütern die größte Zuversicht an den Tag legen – 72 Prozent gehen von einem steigenden Output aus und nur 5 Prozent halten ein Minus für wahrscheinlich.

Auch das Auslandsgeschäft bleibt auf Touren – obwohl die Konjunktur längst nicht bei allen Handelspartnern rund läuft, erwarten 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland für das kommende Jahr eine Zunahme ihrer Ausfuhren. Lediglich 6 Prozent rechnen mit rückläufigen Exporten. Der Aufschwung gewinnt zudem mit der weiter steigenden Nachfrage nach Investitionsgütern an Eigendynamik. Für das Jahr 2011 planen 43 Prozent der Firmen höhere Investitionsbudgets als in diesem Jahr – gerade mal 12 Prozent meinen, hier kürzen zu müssen. Aufgrund der günstigen Konjunkturentwicklung setzt sich auch die Erholung am Arbeitsmarkt fort. Jedenfalls haben 34 Prozent der Unternehmen vor, die Zahl ihrer Beschäftigten zu erhöhen – nur 11 Prozent rechnen mit einem Personalabbau.

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22. November 2016

Auslandskonjunktur Europa muss die Weltwirtschaft stabilisierenArrow

Erst der Brexit, dann die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten: Die Weltkonjunktur wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Auch wenn das globale Wachstum laut IW-Auslandsprognose im kommenden Jahr minimal zulegen wird, bleibt viel zu tun. Den Europäern kommen dabei gleich mehrere Aufgaben zu. mehr auf iwd.de