Kommunale Betriebe Image
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Dabei picken sich die Kommunen offenbar die Rosinen aus dem Kuchen: Zum einen erhöhte sich der Umsatz der Gemeindebetriebe im genannten Zeitraum um rund zwei Drittel auf 213 Milliarden Euro. Zum anderen entwickelten sich die Gewinnbringer prächtig und erwirtschafteten zuletzt 9,9 Milliarden Euro – im Jahr 2000 waren es erst 4,5 Milliarden Euro. Den Überschüssen der Elektrizitätswerke, Abfallentsorger etc. stehen defizitäre Gemeindebetriebe gegenüber. Unter dem Strich blieben gleichwohl Überschüsse von 4,9 Milliarden Euro.

Vor allem die Kommunen in den Ballungsgebieten haben eigene Unternehmen als Kassenfüller entdeckt. So erzielten Gemeinden in Nordrhein- Westfalen und in Baden-Württemberg 2007 jeweils Umsätze in Höhe von 48 Milliarden Euro. Besonders profitabel waren die baden-württembergischen Kommunalbetriebe. Sie erwirtschafteten 2007 unter dem Strich einen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro. Die wirtschaftlichen Erfolge resultieren zum Teil daher, dass die Kommunen vom Fiskus verschont werden. Sie dürfen z.B. dauerhaft Verluste der Opernhäuser und Bibliotheken mit den Gewinnen der äußerst lukrativen Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe verrechnen. Bei Privatunternehmen geht das nicht.

Hubertus Bardt, Winfried Fuest, Karl Lichtblau
Kommunale Unternehmen auf Expansionskurs
IconIW-Trends 3/2010

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Regionale Armut
IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

Regionale Armut Auf die Preise kommt es anArrow

Der Westen Deutschlands ist reich, der Osten arm – so pauschal läuft häufig die Armutsdebatte. Tatsächlich aber stehen vor allem westdeutsche Städte schlecht da, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

IW-Kurzbericht, 5. Dezember 2016

Klaus-Heiner Röhl Regionale Wirtschaftsstrukturen und ArmutsgefährdungArrow

Armutsgefährdung hängt stark von regionalen Wirtschaftsstrukturen und Lebensverhältnissen ab, wie die Analyse der einkommensbezogenen Armutsquote und des Abschneidens im Regionalranking der IW Consult für die 402 deutschen Kreise zeigt. Eine Anti-Armutspolitik setzt deshalb am besten auf eine Kombination personenbezogener und regionalpolitischer Maßnahmen. mehr

MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2016 – Bedeutung und Chancen der ZuwanderungArrow

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr