Binnennachfrage stützt Konjunktur Image
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Dieses zentrale Ergebnis einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) widerlegt damit Vorwürfe, Deutschland würde in puncto Wachstum zu stark auf den Export setzen und zu wenig für die Binnennachfrage tun. Die Erfolge einiger großer Industriezweige wie des Maschinenbaus in diesem Zeitraum gehen der IW-Analyse zufolge tatsächlich zu einem guten Teil auf das Konto der Exporte. Dies liegt jedoch einfach daran, dass Spezialmaschinen made in Germany auf den internationalen Märkten besonders begehrt sind. Im Fahrzeugbau, in der Chemischen Industrie sowie der Elektrobranche hat der Außenhandel zwar ebenfalls starke Impulse gesetzt. Doch diese waren nicht viel größer als die gesamten Wachstumsbeiträge der anderen positiven inländischen Nachfragekomponenten.

Ein Blick zurück auf frühere Jahre zeigt zwar, dass die Ausfuhren etwa in der Krisenphase kurz nach der Jahrtausendwende ein wichtiger Stützpfeiler der Industrie waren. So hat der hohe Wachstumsbeitrag des Außenhandels von gut 8 bis 9 Prozentpunkten in den Jahren 2001 und 2002 einen massiven Einbruch der Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe verhindert. Denn die Lieferungen der deutschen Industrie an ausländische Kunden legten trotz Welthandelseinbruch und Euroaufwertung sogar noch etwas zu. Von einer gezielten Exportoffensive, die anderen Staaten zum Schaden gereicht hätte, konnte aber auch damals keine Rede sein.

Michael Grömling, Jürgen Matthes
Wachstumsbeiträge auf Branchenebene
IW-Trends 3/2010

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23. Januar 2017

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Deutsche Firmen sehen dem Brexit überraschend entspannt entgegen. Nur wenige – vor allem aus der Industrie – erwarten negative Folgen für ihre Geschäfte. Andere können dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union sogar Positives abgewinnen, zeigt eine Unternehmensbefragung des IW Köln. mehr auf iwd.de

Deutsche Unternehmen sehen den Brexit gelassen
IW-Kurzbericht, 23. Januar 2017

Michael Grömling / Jürgen Matthes Deutsche Unternehmen sehen den Brexit gelassenArrow

Das Vereinigte Königreich (UK) will zwar aus dem Binnenmarkt austreten, mit einem umfassenden Freihandelsabkommen aber einen weitgehenden Zugang zu den EU-Absatzmärkten behalten. Es ist jedoch fraglich, ob sich die Europäische Union darauf einlässt. Die Brexiteers behaupten, dass vor allem deutsche Unternehmen, die sich um ihre Exporte in das UK sorgen, auf weiche Kompromisse zugunsten der Briten drängen, um weiterhin möglichst ungehindert Handel treiben zu können. Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) stellt diese Sichtweise jedoch infrage. mehr

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Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr