Frauen denken voraus Image
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Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das insgesamt knapp 300 Mitglieder des Verbands deutscher Unternehmerinnen zum Thema Unternehmensnachfolge befragt hat. Viele Geschäftsführerinnen und Eigentümerinnen haben ihren eigenen Posten unvorbereitet oder unerwartet angetreten.

Diesen Fehler wollen die Unternehmerinnen beim nächsten Generationswechsel möglichst vermeiden: Die Mehrheit der weiblichen Führungskräfte macht sich deshalb bereits frühzeitig Gedanken über ihre Nachfolge. Im Schnitt haben die Frauen mit 62 Jahren eine Regelung getroffen, an wen das Unternehmen übergeben werden soll; der tatsächliche Chefwechsel findet dann in der Regel vier Jahre später statt. Bei der Betriebsübergabe kommt es den befragten Frauen vor allem auf den Erhalt der Arbeitsplätze an – Aspekte wie die Fortführung der Firmentradition oder die wirtschaftliche Absicherung von Familienangehörigen sind eher nachrangig.

Klaus-Heiner Röhl, Jörg Schmidt
Unternehmensnachfolge durch Frauen
IW-Analysen Nr. 61, Köln 2010, 72 Seiten, 18,90 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de

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IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr

Digitalisierte Arbeit
IW-Pressemitteilung, 24. November 2016

Digitalisierte Arbeit Flexibler für die FamilieArrow

Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren – und die Unternehmen macht die Digitalisierung für Fachkräfte attraktiver. mehr