Klimawandel Image
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Bürger und Betriebe sind jedoch in der Lage, sich an den Klimawandel anzupassen. Stürme können zum Beispiel Gebäuden und Hochspannungsleitungen weniger anhaben, wenn diese stabiler gebaut werden. Die Land- und Forstwirtschaft, die den Klimawandel wohl am meisten zu spüren bekommt, muss sich auf neue, wärmeliebende Pflanzensorten einrichten. Von höheren Temperaturen profitieren könnte hingegen der Sommertourismus in der Bundesrepublik. Das wärmere Wetter und die geringeren Niederschläge machen die Ferien in heimischen Gefilden attraktiver. Damit Menschen in Städten nicht zu sehr unter sommerlichen Hitzewellen leiden, müssen wiederum Stadt- und Gebäudeplaner mitdenken: Breitere Durchlüftungsschneisen, Grünflächen und Bäume als natürliche Schattenspender verschaffen Erleichterung, genauso wie Klimaanlagen und wassergekühlte Wände.

Mahammad Mahammadzadeh, Hendrik Biebeler
Anpassung an den Klimawandel
IW-Analysen Nr. 57, Köln 2009, 72 Seiten, 18,90 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als bahnbrechender Erfolg gefeiert. Bis zum 18. November sitzen nun in Marrakesch jene Staaten zusammen, die das Abkommen bereits ratifiziert haben. Sie müssen ihren Worten Taten folgen lassen – keine einfache Aufgabe. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 29. August 2016

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein KompendiumArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

EEG-Reform
IW-Nachricht, 8. Juli 2016

EEG-Reform Ein bisschen mehr MarktArrow

Der Bundestag hat die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet. Ab 2017 wird nicht mehr jedes Windrad und jede Solaranlage gefördert. Stattdessen müssen sich die Betreiber auf die Förderung bewerben. Das hat Vorteile, geht jedoch nicht weit genug. mehr