Das Haushaltseinkommen zählt Image
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Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer Studie, die sich auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels stützt. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Niedriglohnempfänger in einem Haushalt mit einem monatlichen Gesamteinkommen zwischen 2.500 und 4.000 Euro netto selbst ungerecht behandelt fühlt, nur halb so hoch wie in einem Haushalt mit weniger als 1.900 Euro Monatseinkommen.Diese Zahlen haben eine erhebliche Bedeutung für die Diskussion darüber, ob Niedriglöhne durch gesetzliche Mindestlöhne oder staatliche Transfers aufgestockt werden sollten. Ein Eingriff in die Lohnfindung durch gesetzliche Mindestlöhne führt demnach nicht automatisch zu mehr Lohngerechtigkeit als Transfers – kann aber beschäftigungspolitisch gravierende Folgen haben. Denn Mindestlöhne können dazu führen, dass sich viele davon betroffene Arbeitsplätze nicht mehr rechnen, weil die erwirtschaftete Leistung nicht mehr ausreicht, um den Lohn zahlen zu können.

Hagen Lesch, Jenny Bennet
Arbeit und Fairness – Die Suche nach dem gerechten Lohn
IW-Analysen Nr. 59, Köln 2010, 128 Seiten, 24,90 EuroBestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien

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Regionale Armut
IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

Regionale Armut Auf die Preise kommt es anArrow

Der Westen Deutschlands ist reich, der Osten arm – so pauschal läuft häufig die Armutsdebatte. Tatsächlich aber stehen vor allem westdeutsche Städte schlecht da, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

5. Dezember 2016

Regionale Armut Städte machen armArrow

Die unterschiedlichen Preisniveaus führen dazu, dass in den deutschen Städten ein deutlich höherer Anteil der Einwohner armutsgefährdet ist als auf dem Land. Die Politik ist daher gefordert, die regionale Förderung neu auszurichten. mehr auf iwd.de

Mit einer neuen Regionalpolitik gegen Armut
Presseveranstaltung, 5. Dezember 2016

Pressekonferenz Mit einer neuen Regionalpolitik gegen ArmutArrow

Wenn es um Armut in Deutschland geht, werden in der öffentlichen Diskussion nicht selten pauschale oder fehlerhafte Argumente genutzt. So gilt häufig der Osten Deutschlands als arm, der Westen hingegen eher als reich. Doch so einfach ist es nicht. mehr