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Zwar werden zentrale ökonomische Begriffe wie Wettbewerb, Markt oder Strukturwandel in vielen Schulbüchern aufgegriffen, doch oft werden sie einseitig dargestellt. Die meisten Publikationen setzen etwa Unternehmen pauschal mit Großkonzernen gleich – der unternehmerische Mittelstand existiert schlicht nicht. Hinzu kommt, dass Unternehmen in ein schlechtes Licht gerückt werden: Laut Unterrichtslektüre schaffen Betriebe nur selten Arbeitsplätze, sondern müssen aufgrund des Strukturwandels häufig Mitarbeiter entlassen. Wächst die Wirtschaft dennoch, so schreiben die Schulbücher dies weitgehend dem Handeln staatlicher oder kommunaler Stellen zu.

Der systematischen Vermittlung von ökonomischer Grundbildung werden diese Schulbücher damit ebenso wenig gerecht wie die Lehrpläne für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, deren Vorgaben sie erfüllen müssen.

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Schulfach Wirtschaft
14. Januar 2016

Schulfach Wirtschaft Nachgefragt und bald im AngebotArrow

Baden-Würt­temberg wird als erstes Bundesland in diesem Jahr an allen weiterführenden Schulen ein Pflichtfach Wirtschaft einführen. Obwohl die Mehrheit der Schüler sich für eine intensivere Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge in der Schule ausspricht, regt sich Widerstand. Vor allem die Gewerkschaften erheben Einwände und wollen die Einführung des Fachs Wirtschaft verhindern. mehr auf iwd.de

Wirtschaftswissen
6. September 2012

Wirtschaftswissen Null Bock auf WirtschaftArrow

Obwohl Deutschlands Jugend in einer von Krisen geprägten Zeit aufwächst, nimmt ihr Interesse an Wirtschaft und Politik weiter ab. Zwar wird mittlerweile mehr Wirtschaft an den Schulen unterrichtet – mehr Wissen kommt dabei allerdings nicht herum. mehr auf iwd.de