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Die Bildungsrendite ist der Prozentsatz, mit dem sich das während des Studiums entgangene Einkommen durch höhere Verdienste im späteren Berufsleben verzinst. Der Staat kann mit Reformen diese Verzinsung noch erhöhen – und von den höheren Steuer- und Abgabenzahlungen der Besserverdienenden profitieren. Sinkt zum Beispiel die durchschnittliche Dauer einer Hochschulausbildung durch bessere Studienbedingungen von sechs auf fünf Jahre, klettert die Rendite von 7,5 Prozent auf 8,6 Prozent. Die öffentliche Hand nimmt dadurch je Akademiker 11.700 Euro zusätzlich ein. Und es gibt noch einen Nebeneffekt: Das Studium amortisiert sich im Schnitt im Alter von 39 Jahren und damit vier Jahre früher als ohne Reform.

Christina Anger, Axel Plünnecke, Jörg Schmidt
Bildungsrenditen in Deutschland – Einflussfaktoren, politische Optionen und volkswirtschaftliche Effekte
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Früher fertig – früher verdienen
Interview, 13. Dezember 2013

Axel Plünnecke im DRadio Wissen Früher fertig – früher verdienenArrow

Für die Arbeitgeber ist es gar nicht so entscheidend, wann ein Bewerber sein Studium beendet hat, sagt IW-Bildungsökonom im Interview mit DRadio Wissen. Aber für das Lebenseinkommen des Absolventen macht es durchaus einen Unterschied. mehr

Viele Handwerksmeister verdienen mehr als Akademiker
Interview, 1. Oktober 2012

Vera Erdmann in der Deutschen Handwerks Zeitung Viele Handwerksmeister verdienen mehr als AkademikerArrow

Überfüllte Hörsäle, viel Theorie, unpersönliche Betreuung – durch die doppelten Abiturjahrgänge sind viele Hochschulen überlaufen. Eine echte Alternative bietet eine betriebliche Ausbildung und eine anschließende Meisterfortbildung. Im Interview spricht Vera Erdmann, Expertin für Berufsausbildung und Fachkräftesicherung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, über die Chancen im dualen Ausbildungssystem. mehr

Hochschulabsolventen
IW-Nachricht, 18. September 2012

Hochschulabsolventen Frau Doktor auf dem VormarschArrow

Insgesamt 26.981 Doktortitel wurden 2011 vergeben. Deutlich gewachsen ist der weibliche Anteil an den Promotionen: War im Jahr 2000 nur gut jeder dritte neue Doktor eine Frau, so liegt der Anteil mittlerweile bei 45 Prozent. Am stärksten fiel der weibliche Vormarsch bei den Ingenieurwissenschaften aus. mehr